Metalldiebstahl
Quintett mussins Gefängnis

Vermischtes
Regensburg
18.12.2015
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Das Landgericht Regensburg hat am Donnerstag einen 45 Jahre alten Logistiker wegen schweren Bandendiebstahls zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monate verurteilt. Seine gleichaltrige Ehefrau und Komplizin wurde zu zwei Jahren und zehn Monate Freiheitsstrafe und ein 37-jähriger Metzger zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Bei zwei 26 Jahre alten Mitangeklagten kam noch eine Verurteilung wegen gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung hinzu. Einer von ihnen muss für vier Jahre ins Gefängnis, der andere vier Jahre und zehn Monate. Beide hatten sich in einer Chamer Diskothek eine Schlägerei mit vier Polizisten geliefert, die sich dort privat aufhielten.

Auf 17 Seiten hatte die Staatsanwaltschaft die Straftaten des Quintetts aufgelistet. Demnach sei der Kopf der Bande ein 26-Jähriger gewesen, der in einem Unternehmen der Heiz- und Klimatechnik als Sicherheitsmitarbeiter beschäftigt war. Im Alleingang habe er mehr als fünf Tonnen Buntmetall auf die Seite geschafft und dafür mehr als 15 000 Euro kassiert. Später kamen die anderen Angeklagten hinzu. In unterschiedlicher Besetzung hätten sie innerhalb eines halben Jahres bei insgesamt 16 Beutezügen annähernd 65 Tonnen Buntmetall gestohlen, an Schrotthändler verkauft und dafür knapp 250 000 Euro kassiert.
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