Regensburg saniert römisches Tor
Weg mit der schwarzen Kruste

Zur Sanierung der Porta Praetoria in Regensburg wird die Grünfläche neben dem Tor gestaltet. Bild: leh
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Regensburg
12.02.2016
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Bis 2017 werden die drei Millionen Euro teuren Sanierungsarbeiten an der Regensburger Porta Praetoria dauern. Seit dieser Woche ist das aus dem Jahr 179 nach Christus stammende römische Tor mit Weltkulturerbe-Status komplett eingerüstet, damit mit den Steinarbeiten begonnen werden kann. Wenn im November das Gerüst entfernt ist, soll der Vorplatz umgestaltet werden und zusätzlich ein multimedialer Informationsraum im Inneren des Turmes gestaltet werden. Großflächige schwarze Krusten bedecken derzeit die 2000 Jahre alten Steinquader an der Porta Praetoria. "Wer sich jedoch Bilder vom Anfang des 20. Jahrhunderts anschaut, sieht, dass der Turm da noch fast weiß aussieht", erklärte Dr. Lutz Dallmeier vom Amt für Denkmalpflege der Stadt Regensburg bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Abgase der Autos und die Luftverschmutzung sind dafür verantwortlich. Reinigung und vor allem Erhalt des weltweit einzigen erhaltenen Legionstores - die Porta Nigra in Trier ist ein Stadttor - ist deshalb alles andere als einfach, so Dallmeier. Saurer Regen verwandle den Kalk der Steinquader nach und nach in Gips.

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