Regensburger CSU: Massive Vorwürfe an Wolbergs
Schlammschlacht

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Regensburg
21.06.2016
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Weil der nach üppigen Wahlkampfspenden dreier Regensburger Bauunternehmen unter dem Anfangsverdacht der Vorteilsannahme stehende Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) vielsagend in Richtung CSU behauptet hatte, es werde "auch bei anderen ermittelt - er sei gespannt auf das Ergebnis", tritt die CSU mit einer energischen Distanzierung auf den Plan. Kreisverbandschef Franz Rieger bezichtigt den um seinen politischen Ruf kämpfenden Regensburger Oberbürgermeister, andere Parteien in seine Affäre mit hineinzuziehen, "statt die von ihm selbst stets gepredigte Transparenz an den Tag zu legen".

Landtagsabgeordneter Rieger erbost: "Es wird gegen den SPD-Oberbürgermeister und weitere Betroffene wegen Korruptionsverdacht ermittelt und nicht gegen die CSU, oder deren jetzige oder frühere Repräsentanten." Und konkretisiert schriftlich: "Es geht um die Annahme von bisher in den Medien veröffentlichten 618 000 Euro Spenden von drei Bauträgern durch die SPD, dem gegenüber stehen 90 550 Euro bei der CSU." Der Abgeordnete ist entgegen Wolbergs Ansage, alle Spendeneingänge intern korrekt und transparent dokumentiert und verbucht zu haben, davon überzeugt, dass "der damalige SPD-Oberbürgermeisterkandidat durch ein Konstrukt à la Panama als Vorsitzender eines Schatten-Ortsvereins seine Spendeneingänge sogar vor der eigenen Partei versteckt" habe.
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