Regensburger Herbstdult
20-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf brutal ausgeraubt - Täterbeschreibungen [Aktualisierung]

Symbolbild (Foto: dpa)
Vermischtes
Regensburg
04.09.2016
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Am Samstagabend (3. September) wurde ein Besucher der Regensburger Herbstdult aus dem Landkreis Schwandorf von mehreren Männern angegriffen und beraubt. Das Opfer wurde dabei leicht verletzt, die Täter konnten unerkannt entkommen. Die Polizei sucht jetzt mit einer Täterbeschreibung nach Hinweisen von Zeugen.

Der 20-Jährige sei gegen 20.30 Uhr auf dem Fußweg hinter dem Dultplatz von einer siebenköpfigen Personengruppe heraus angesprochen worden, heißt es im Polizeibericht. Die Männer forderten den Festbesucher demnach zur Herausgabe seines Bargeldes auf und gingen auf ihn los, attackierten und schlugen den 20-Jährigen.

Einlieferung ins Krankenhaus


"Als er am Boden lag, wurden ihm seine Barmittel im unteren dreistelligen Eurobereich aus der Hosentasche gezogen. Anschließend entfernte sich die Personengruppe zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine Personenbeschreibung der Täter liegt nicht vor", so die Polizei im Pressebericht von Sonntag. Der junge Mann sei bei dem Überfall leicht verletzt und zur Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus gebracht worden.

Täterbeschreibungen und Suche nach Zeugen


Am Donnerstag, 8. September, reichte die Polizei dann in einer aktuellen Meldung die Beschreibung der Täter nach. Sie bittet erneut um Zeugenhinweise.

Alle sieben Männer sind jeweils 20 bis 25 Jahre alt und haben ein südländisches Aussehen. "Sie haben sich in einer Fremdsprache unterhalten, die dem Opfer unbekannt ist", heißt es im Polizeibericht von Donnerstag.

Der Haupttäter wird folgendermaßen beschrieben: ebenfalls 20-25 Jahre alt, circa 180 bis 185 cm groß, schlank, dunkler Drei-Tage-Bart, ovales Gesicht, linke Augenbraue entweder rasiert oder durch Narbe unterbrochen, bekleidet mit einem rotem Kapuzenshirt, grauer Jogginghose mit schwarzer Schrift an der Seite und weißen Turnschuhen.

Ein weiterer Mittäter soll ein blaues Kapuzen-Shirt getragen haben, zwei der unbekannten Täter sollen eine helle Gesichtsfarbe aufweisen.

Die sachbearbeitende Kriminalpolizei Regensburg bittet unter der Telefonnummer 0941/506-2888 erneut um Hinweise zu dieser Raubtat und den vorgenannten Personenbeschreibungen.
15 Kommentare
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Uli Bauer aus Weiden in der Oberpfalz | 05.09.2016 | 09:38  
Sonja Kaute aus Weiden in der Oberpfalz | 05.09.2016 | 11:46  
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Stefan Kreuzeck aus Pfreimd | 06.09.2016 | 14:33  
Sonja Kaute aus Weiden in der Oberpfalz | 07.09.2016 | 11:29  
Sonja Kaute aus Weiden in der Oberpfalz | 08.09.2016 | 09:53  
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Norbert Gleißner aus Tirschenreuth | 08.09.2016 | 22:02  
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Helmut KRECKL aus Nabburg | 09.09.2016 | 09:10  
Sonja Kaute aus Weiden in der Oberpfalz | 09.09.2016 | 11:07  
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Norbert Gleißner aus Tirschenreuth | 09.09.2016 | 11:13  
Sonja Kaute aus Weiden in der Oberpfalz | 09.09.2016 | 12:37  
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C. Schmitz aus Regensburg | 09.09.2016 | 12:43  
Sonja Kaute aus Weiden in der Oberpfalz | 09.09.2016 | 12:54  
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Norbert Gleißner aus Tirschenreuth | 09.09.2016 | 14:37  
Sonja Kaute aus Weiden in der Oberpfalz | 13.09.2016 | 17:16  
  • Die Opfer von Raubdelikten tragen nach einer körperlichen Attacke häufig Verletzungen davon, die einer ärztlichen Behandlung bedürfen. "Diese Versorgung hat generell Vorrang vor einer polizeilichen Vernehmung", so die Polizei in ihrer Antwort an uns. Die ausführliche Befragung werde dann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt und könne somit zur verspäteten Täterbeschreibung führen.

  • Eine dem Überall vorangegangene Einnahme berauschender Mittel kann ebenfalls ein Grund sein, warum zunächst keine Täterbeschreibung vorliegt.

  • "Geschieht die Tat an einer dunklen Örtlichkeit, wie es im angefragten Fall anzunehmen ist, so ist es dem Opfer aufgrund der äußeren Umstände oft nicht möglich, eine Beschreibung des Täters abzugeben", so die Polizei.

  • Gelegentlich komme es vor, dass sich eine Personengruppe schon vor der Ausführung einer Straftat längere Zeit im Bereich des Tatortes aufhält und dort von Zeugen aufgrund eines auffälligen Verhaltens beobachtet wird. "Wenn diese neutralen Zeugen, die nicht Opfer einer Straftat wurden, im Nachgang von einer Tathandlung Kenntnis erlangen, so können die Beobachtungen von diesen neutralen Zeugen an die Polizeidienststellen herangetragen werden. Dies wiederum führt dazu, dass eine weitere Pressemitteilung mit der Bitte um Hinweise zu den so beschriebenen Tatverdächtigen ausgesteuert werden kann", so die Polizei in ihrer heutigen Antwort an uns.

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Norbert Gleißner aus Tirschenreuth | 14.09.2016 | 08:55  
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