Scheubeck-Jansen-Stiftung prämiert Oberpfälzer Schul- und Kitaprojekte
Preise für die Techniker von morgen

Die Oberpfälzer "BesTec"-Preisträger strahlten mit der Sonne um die Wette. Richard Scheubeck (Zweiter von rechts) und Susanne Scheubeck (Dritte von rechts) vom Stiftungsvorstand sowie Winfried Mellar (links) von der IHK gratulierten den Gewinnern. Bild: Gibbs
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Regensburg
11.07.2016
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Kinder und Jugendliche in möglichst jungen Jahren für Technik zu begeistern: Dieses Ziel hat sich die mit der Maschinenfabrik Reinhausen verbundene Scheubeck-Jansen-Stiftung auf die Fahnen geschrieben. Am Donnerstag zeichnete sie in Räumen der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim 15 Projekte aus Schulen und Kindertageseinrichtungen im Bezirk mit dem "BesTec"-Preis aus.

"Unsere 80 000 Mitgliedsbetriebe haben immer mehr Schwierigkeiten, Nachwuchs zu finden, besonders im technischen Bereich", sagte Winfried Mellar, der bei der IHK für das Thema Fachkräfte zuständig ist. Der "BesTec"-Preis sei ausgeschrieben worden, damit sich mehr Kinder für Naturwissenschaften begeistern - und sich in der Folge womöglich für einen technischen Beruf entscheiden. Mellar dankte insbesondere auch den Lehrern und Erziehern, die die Projekte mit viel Aufwand begleitet haben.

"Naturwissenschaften und Technik kann man nur begrenzt aus Büchern lernen, man muss dazu forschen und experimentieren", meinte Mellar. Kinder seien von Natur aus kleine Forscher, häufig würden ihnen aber die Räume und Möglichkeiten fehlen, das auszuleben. Hier könnten die BesTec-Preisgelder weiterhelfen. 500 Euro für den ersten, 300 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz gab es zu gewinnen. Insgesamt standen 10 000 Euro zur Verfügung. Das Preisgeld soll von den Gewinnern innerhalb eines Jahres für ein weiteres Projekt in den sogenannten Mint-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verwendet werden.

Susanne Scheubeck vom Vorstand der Scheubeck-Jansen-Stiftung erklärte, die Jury sei schon bei der Auswahl der Preisträger sehr beeindruckt von den Bewerbungen gewesen. Bewertet wurden die Idee, die Umsetzung, die Präsentation sowie die Nachhaltigkeit der Projekte.

Hier die Preisträger im Überblick. Kindertageseinrichtungen: 1. Kindergarten St. Leonhard, Maxhütte-Leonberg, 2. Kindergarten St. Hedwig, Mitterteich, 3. BRK-Integrativ-Kindergarten, Schönhofen. Grundschulen: 1. Grundschule Holzheim, Neumarkt. Realschulen: 1. Naabtal-Realschule, Nabburg, 2. Mädchenrealschule Neumarkt, 3. Staatliche Realschule Kemnath.

Gymnasien: 1. Preis: Gymnasium der Regensburger Domspatzen, 2. Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Schwandorf (Projekt: "Licht in Sicht"), 3. Albertus Magnus Gymnasium, Regensburg, Sonderpreis für die Originalität des Projekts: Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Schwandorf (Projekt: Chemische Krimis und Kurzgeschichten). FOS/BOS: 1. Preis: Staatliche Fachoberschule Amberg, 2. Gustav-von-Schlör-Schule Weiden (Projekt: Bau und Einsatz eines kostengünstigen Leitfähigkeitsmessgeräts), 3. Gustav-von-Schlör-Schule Weiden (Projekt: Chemische Kunst - Ein Blatt vor der Linse). Berufliche Schulen: 1. Preis: Staatliches Berufliches Schulzentrum Regensburger Land.
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