Wissenschaftsnacht kehrt zurück

Vermischtes
Regensburg
28.11.2014
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Nach der "Vermählung" von Stadtmarketing und Werbegemeinschaft: der Fusionsvorsitzende Thomas Ebenhöch im Interview.

Seit 1977 gibt es die Werbegemeinschaft, seit 1999 das Stadtmarketing: Ziel beider Organisationen ist es, Regensburg als attraktive Einkaufs- und Erlebnisstadt zu präsentieren. Von daher war es nur konsequent, dass die Vereine jüngst zusammengeführt wurden und nun gemeinsam als Stadtmarketing Regensburg auftreten. Dazu gibt es auch einen neuen Vorsitzenden: Thomas Ebenhöch, Standortleiter von Continental Regensburg, hat Dr. Rudolf Gingele, Chef der Sparkasse Regensburg, abgelöst.

Herr Ebenhöch, das Stadtmarketing Regensburg und die Werbegemeinschaft Regensburg sind zu einem Verein verschmolzen. Was sind die Hintergründe?

Thomas Ebenhöch: Das Stadtmarketing und die Werbegemeinschaft verfolgen seit vielen Jahren die gleichen Ziele, nämlich die Stärkung des Einzelhandelsstandortes Regensburg. Die Zusammenarbeit wurde in den letzten Jahren auf diesem Feld intensiviert. Daher lag es nahe, die Synergien zu nutzen und die beiden Vereine zusammenzuführen.

Welche Herausforderungen stellen sich Ihnen als Vorsitzender der "frisch vermählten" Organisation?

Ebenhöch:Am wichtigsten ist es, die bisher geleistete Arbeit beider Vereine in einer Organisation kontinuierlich fortzusetzen und die neuen Mitglieder der Werbegemeinschaft im Stadtmarketing zu integrieren. Mein Ziel ist es, noch mehr Mitglieder für das Stadtmarketing zu begeistern.

Inwiefern verändert sich die Mitgliederstruktur durch die Verschmelzung?

Ebenhöch: Das Stadtmarketing wächst seit Jahren kontinuierlich im zweistelligen Bereich, wir haben mittlerweile fast 200 Mitglieder. Die Mitgliederstruktur der Werbegemeinschaft war sehr homogen, wir werden vor allem im Bereich Einzelhandelsmarketing noch aktiver werden.

Wird bei den Mitarbeitern aufgestockt?

Ebenhöch: Die Werbegemeinschaft hat ihre Aktivitäten ehrenamtlich organisiert, durch die Verschmelzung wird die Vermarktung für Regensburg insgesamt professionalisiert. Die Stadt Regensburg unterstützt das Zusammengehen durch eine erhöhte Förderung für das Stadtmarketing, daher wurde auch personell erweitert. Mit einem Team von insgesamt fünf Mitarbeitern hat das Stadtmarketing ein ambitioniertes Programm mit vielen interessanten Aktivitäten geplant.

Sie sind Standortleiter eines global agierenden Konzerns. Warum liegt Ihnen die Außenwirkung Regensburgs am Herzen?

Ebenhöch: Die hohe Attraktivität und damit verbundene Lebensqualität von Regensburg ist ein essentieller Faktor, wenn es um die Gewinnung beziehungsweise das Halten von Fachkräften in der Region geht. Von daher gilt es, diesen Wettbewerbsvorteil zu erhalten und stetig auszubauen.

Welche Ziele verfolgen Sie als Stadtmarketing-Vorsitzender?

Ebenhöch: Wie gesagt, gemeinsam die Attraktivität von Regensburg zu erhalten beziehungsweise zu steigern. Und hier betone ich das "gemeinsam" - ein enger Schulterschluss aller Beteiligten in Sachen Regensburg ist mir sehr wichtig und aus meiner Sicht für den Erfolg unserer Bemühungen notwendig.

Zwei Mal im Jahr veröffentlichte die Werbegemeinschaft den Einkaufs- und Gastronomie-Wegweiser "Regensburg erleben" mit Ablegern in englischer und tschechischer Sprache. Wird es das Magazin weiterhin geben?

Ebenhöch: "Regensburg erleben" hat sich als Marketinginstrument bewährt, wir werden die Auflage erhöhen und so noch mehr Kunden für Regensburg ansprechen. Aufgrund der Resonanz wissen wir, dass das Magazin gelesen wird und dass die Angebote wahrgenommen werden.

2015 will das Stadtmarketing mit dem Projekt "Faktor K" für Aufsehen sorgen: Künstler aller Genres sollen sich in Regensburger Unternehmen inspirieren lassen, die so entstandenen Kunstwerke werden dann im Stadtgebiet ausgestellt. Wie ist die Resonanz bei Künstlern und Firmen?

Ebenhöch: Die Künstler sind bereits in den Unternehmen aktiv und haben schon die ersten Entwürfe vorgelegt. Insgesamt werden wir Wissenschaftskunst von zwölf Künstlern zu sehen bekommen. Das Stadtmarketing plant im Frühjahr eine Ausstellung mit den Ergebnissen.

Wird es eine Neuauflage der Veranstaltung "Nacht.Schafft.Wissen." geben, die 2012 und 2013 Tausende Besucher anlockte?

Ebenhöch: Das Format Nacht.Schafft.Wissen., die lange Nacht der Forschung in den Hochschulen und Unternehmen ist eine Erfolgsgeschichte. In den vergangenen Jahren kamen mehr als 10 000 Besucher, die sich für "Hightech made in Regensburg" interessiert haben. Am 24. April 2015 ist es wieder soweit, dann heißt es in 14 teilnehmenden Einrichtungen "Innovation erleben".

Welche Höhepunkte dürfen Regensburg-Freunde in den nächsten Monaten nicht verpassen?

Ebenhöch:Unbedingt sollte man Regensburg zur Weihnachtszeit besuchen. Auf den vier Weihnachtsmärkten auf Schloss St. Emmeram, im Spitalgarten in Stadtamhof, auf dem Neupfarrplatz und auf dem Lucreziamarkt gibt es wunderbare Angebote aus der Region, sei es kulinarisch oder als Geschenk für den Gabentisch. Wenn es zeitlich passt, sollte auch ein weihnachtliches Konzert der Domspatzen eingeplant werden.
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