BMW: 2000 Jobs entstehen offenbar in Wallersdorf - Noch keine Bestätigung
Regensburg offenbar raus

Wallersdorfs Bürgermeister Ottmar Hirschbichler vor dem Areal, das wohl den Zuschlag erhält. Bild: Schmerbeck
Wirtschaft
Regensburg
08.05.2015
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Die Spekulationsspirale rund um die Ansiedlung eines großen BMW-Logistikzentrums mit rund 2000 neuen Arbeitsplätzen dreht sich offenbar ihrem Ende zu: Obwohl der Münchener Autobauer am Donnerstag von noch laufenden Verhandlungen sprach, berichteten Medien bereits, dass der Markt Wallersdorf (Kreis Dingolfing-Landau) den Zuschlag bekomme.

Aus politischen Kreisen verlautete ebenfalls: Wallersdorf gehe als Sieger aus dem Ansiedlungsrennen hervor. Die Verträge zwischen dem Markt und BMW würden gerade unterzeichnet. Heinrich Trapp, Landrat des Kreises Dingolfing-Landau, sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Es bedeutet 2000 hoch qualifizierte Arbeitsplätze - darunter etwa 500 Industriekaufleute und für 80 bis 100 Personen aus dem Managementbereich." Das BMW-Logistikzentrum werde bis weit in den Bayerischen Wald ausstrahlen, so Trapp.

Das Logistikzentrum soll demnach auf einem Areal zwischen der A 94 und der Bahnlinie Plattling-Landshut entstehen. Baubeginn sei bereits im Oktober, hieß es. Wallersdorf indes hat im April mit einem Marktgemeinderatsbeschluss zur Ausweisung eines neuen Industriegebiets dafür gesorgt, dass es im Falle eines Zuschlags schnell geht. Die benötigten Grundstücke stehen bereit. Auch soll ein eigener Gleisanschluss möglich sein. Die Marktverwaltung Wallersdorfs ließ aber verlauten, man habe noch keine Mitteilung bekommen.

Wie berichtet, war auch Niedertraubling bei Regensburg ein heißer Kandidat für das Zentrum. Allerdings gab es um das 50 Hektar große Areal im Besitz des Fürstlichen Hauses Thurn und Taxis Streit. Mitte April sollen sich Fürstenhaus und Pächter aber geeinigt haben. Für ein neues Teilelager hat BMW einen Standort bei Landshut ins Auge gefasst.
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