Handwerkskammer zeichnet 60 Sieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks aus
„Sich etwas zutrauen und für den Beruf brennen“

60 Gesellen haben bestanden: Kammervizepräsident Richard Hettmann (zweite Reihe, rechts) und Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler (zweite Reihe, Dritter von rechts) sowie Moderator Sebastian Niksch (dritte Reihe, links) gratulierten den Kammersiegern. Bilder: Fotoatelier Kaps (2)
Wirtschaft
Regensburg
14.10.2016
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Strahlende Gesichter bei den Kammersiegern: Steinbildhauerin Marie Pauline Reimers, Steinmetzin Jennifer Arnold und Orthopädie-Schuhmacher Johannes Kummer (von links).

Passau/Regensburg. Die Junghandwerker hatten im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Kammerebene überzeugt. Die besten 60 ostbayerischen Gesellen aus verschiedenen Handwerksberufen wurden zusammen mit ihren Ausbildungsbetrieben in Passau mit einer Ehrenurkunde geehrt. "Sie haben sich für eine Berufsausbildung im Handwerk entschieden und damit clever in Ihre Zukunft investiert", sagte Richard Hettmann, Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, in den Redoute- Veranstaltungssälen. "Schon mit der Teilnahme haben Sie bewiesen, dass Sie sich etwas zutrauen und für Ihren Beruf brennen."

Ob im Maurer-Handwerk, in der Kirchenmalerei oder als Klavier- und Cembalobauer - laut Hettmann stützten sich die Erfolgsgeschichten der Gewinner auf ein Zusammenspiel von Betrieben, Lehrern und Eltern. Allen an der Ausbildung Beteiligten sprach er deshalb seinen Dank aus. Die jungen Handwerker ermunterte er dazu, sich für ihren Berufsstand einzusetzen und die Werbetrommel für nachfolgende Generationen zu rühren: "Sprechen Sie über Ihre positiven Erfahrungen, denn das Handwerk sucht nach wie vor dringend Fachkräfte."

Im Namen der Stadt Passau beglückwünschte Oberbürgermeister Jürgen Dupper die Sieger: "Sie haben sich schon früh in Ihrem Berufsleben den Herausforderungen und dem Wettbewerb gestellt." Die Ehrung sei wichtig, um zu zeigen, was das Handwerk leiste und zu bieten habe.

Mit über 37 000 Betrieben und 206 000 Beschäftigten in Ostbayern sei das Handwerk eine regionale Wirtschaftskraft mit Zukunftschancen. In diesem Zusammenhang dankte OB Dupper den ausbildenden Betrieben, die den jungen Menschen vor Ort eine berufliche Zukunft ermöglichten. Der seit 1951 durchgeführte Berufswettbewerb zählt zu den größten und traditionsreichsten in Europa. Um am Wettbewerb teilnehmen zu dürfen, mussten die Gesellen in der praktischen Prüfung mindestens die Note "Gut" erreichen. Nach dem Leistungswettbewerb auf Kammerebene treten die Nachwuchshandwerker gegen ihre bayerische Konkurrenz an. Die Siegerehrung findet am 28. Oktober in Nürnberg statt. Die Bundessieger werden am 10. Dezember in Münster gekürt.

Kammersieger im Leistungswettbewerb des Deutschen HandwerksBrauer und Mälzer Timon Kübler, Amberg; Orthopädie-Schuhmacher Johannes Kummer, Freihung; Raumausstatter Stefanie Wisneth, Gebenbach; Zerspanungsmechaniker Andreas Kohl, Auerbach; Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik Jonas Gebhardt, Nabburg; Informationselektroniker Michael Böller, Hirschau; Straßenbauer Thomas Humbs, Maxhütte-Haidhof; Feinwerkmechaniker Johannes Pesold, Nabburg;

Beton- und Stahlbetonbauer Frederic Seitz, Neualbenreuth; Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Daniela Kolb, Leonberg; Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker Philipp Hofmann, Erbendorf; Elektroniker Peter Grundler, Vohenstrauß; Kauffrau für Bürokommunikation Tamara Braun, Tännesberg; Mechatroniker Matthias Hummer, Luhe-Wildenau; Orthopädiemechaniker und Bandagist Jonas Hofmann, Schirmitz; Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer Marvin Jochen Heindl, Grafenwöhr.
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