Jubiläums-BMW an Kliniken

Werkleiter Dr. Andreas Wendt (Zweiter von rechts) übergab den sechsmillionsten BMW an Frater Seraphim Schorer (rechts) von den Barmherzigen Brüdern und Prof. Michael Melter vom Universitätsklinikum (Dritter von rechts). Zum Jubiläum gratulierten die Stadtoberhäupter Ulrike Roidl (Schwandorf) und Joachim Wolbergs (Regensburg, Dritter von links) sowie Betriebsratsvorsitzender Werner Zierer (links). Bild: Hinterberger
Wirtschaft
Regensburg
14.11.2015
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Seit seiner Eröffnung im Jahr 1986 wurden im BMW-Werk Regensburg eine beachtliche Anzahl Fahrzeuge gebaut. In einer kleinen Feierstunde wurde nun der sechsmillionste BMW, ein Modell 116d, an die beiden Vertreter der Kuno-Kliniken übergeben.

Ziel des neuen Kuno-Mobils sei es, dass Kinderärzte aus der Hedwigsklinik flexibel auch an andere Krankenhäuser gelangen, erklärte Prof. Michael Melter, Direktor der Kinder und Jugendmedizin am Uniklinikum. Von der Hedwigsklinik aus werden damit regelmäßig Kinder- und Jugendärzte die Krankenhäuser St. Josef in Regensburg und St. Barbara in Schwandorf besuchen, um dort Frühuntersuchungen bei Neugeborenen durchzuführen.

Frühe Vorsorge

Die Klinik St. Hedwig bilde zusammen mit der Kinderklinik am Uniklinikum die Kuno-Kliniken. Speziell gehe es dabei um die Vorsorgeuntersuchung U2, die bereits wenige Tage nach der Geburt stattfinden soll. "Es ist für junge Familien wichtig, dass sie im Rahmen der Untersuchung möglichst schnell erfahren, dass mit ihrem Baby alles in Ordnung ist", betonte Melter die Notwendigkeit eines solchen Fahrzeugs.

Der BMW-Konzern leiste damit einen weiteren wichtigen Anteil an der qualitativen Versorgung von Kindern und deren Familien in der Region", ergänzte Frater Seraphim Schorer, Prior des Krankenhauses Barmherzige Brüder. BMW fühle sich wohl in der Region Regensburg, betonte Werksleiter Dr. Andreas Wendt bei der Übergabe.

In den letzten 30 Jahren sei viel gegenseitiges Verständnis und Vertrauen gewachsen. "Wir legen Wert auf gute Nachbarschaft mit den Gemeinden und deren Menschen. Und wir übernehmen Verantwortung für ein gutes und lebendiges Miteinander", erläuterte er. Dazu gehöre auch soziales Engagement, wie in diesem Fall mit der Spende des Kuno-Mobils.

Grundsätzlich hätte BMW anlässlich des sechsmillionsten Fahrzeugs aber auch genauso viele Gründe stolz zu sein, fuhr Wendt fort, beschränkte sich dann aber auf einige wenige. Neben der Verbundenheit und der Verantwortung für die Region sei das die Erfolgsgeschichte des Werks.

Sechs Millionen Gründe

"Die Produktion startete mit 200 Autos am Tag und steigert sich kontinuierlich. Inzwischen sind es 1100, die unser Werk Tag für Tag verlassen", berichtete der Werksleiter. Gleichzeitig spiele der Standort Regensburg auch innerhalb der BMW Group eine wichtige Rolle.

Egal ob spezielle Arbeitszeit- oder Fahrzeugmodelle, im Laufe der Jahre sei das Werk mehrfach Pionier und Vorreiter gewesen. Darüber hinaus sei BMW in Regensburg gut aufgestellt und bestens für die Zukunft gerüstet. "Um neue Modelle ins Werk zu bringen, haben wir den Karosseriebau erweitert", erläuterte er. Mehr als 300 Millionen Euro seien in den vergangenen Jahren investiert worden, um eine zweite Karosseriehauptlinie zu errichten.

Ein weiterer Grund stolz zu sein, seien die hoch motivierten und engagierten Mitarbeiter. "Ohne die Talente und Fähigkeiten unserer mehr als 9000 Mitarbeiter stünden wir heute nicht da, wo wir stehen", dankte Wendt seinen Beschäftigten. "Das ist auch Ihr Erfolg. Das ist auch Ihre Leistung."
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