Neue Inustrie-Standortkarte für Oberpfalz
16 000 neue Stellen seit 2010

Wirtschaft
Regensburg
09.07.2016
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Nicht überraschend: Stadt und Landkreis Regensburg zählen zu den wichtigsten Industriezentren Deutschlands. "Gemessen an der Industriedichte, also dem Verhältnis von Industriebeschäftigten je 1000 Einwohner, ist die Region Oberpfalz-Kelheim die bedeutendste in ganz Bayern", betont Josef Beimler, Vize-Hauptgeschäftsführer der IHK.

Im Herbst 2015 beschäftigte die Industrie im Wirtschaftsraum Oberpfalz-Kelheim 142 196 Menschen in 808 Betrieben mit über 10 Mitarbeitern. Das sind fast 16 000 Arbeitsplätze mehr als fünf Jahre zuvor und entspricht einem Plus von 11,1 Prozent gegenüber 2010. Alle kreisfreien Städten und Landkreise steigerten seit 2010 die Zahl ihrer Industrie- arbeitsplätze. Den höchsten positiven Saldo verzeichnet mit über 3600 neuen Arbeitsplätzen der Landkreis Cham. Die wenigsten Arbeitsplätze entstanden im Landkreis Neustadt/WN. Das Branchenranking der Industrie führt der Fahrzeugbau (35 111 Beschäftigte) an, gefolgt von Elektronik (23 620) und dem Maschinenbau (22 572). Alleine diese drei stehen für mehr als jeden zweiten Industriearbeitsplatz im IHK-Bezirk. Mit über 2800 Beschäftigten verlor der Wirtschaftszweig Chemie, Kunststoff, Mineralöl-Erzeugung und Gummi unter den Branchen am meisten. Gefragt sind hingegen Lösungen für umweltfreundliche Technologien, alternative Energiequellen und nachwachsende Rohstoffe, Informations- und Kommunikationstechnologien, neue Fahrzeug- und Antriebskonzepte. "Die klassischen Wirtschaftszweige bedienen diese Trends immer weniger." Besonders hohe Beschäftigtenzahlen in den Bereichen Mobilität, Life-Sciences, Umwelt, Energie, Haus- und Gebäudetechnik, Informations- und Kommunikationsindustrie sowie Automation geben Auskunft über die technologischen Kernkompetenzen. Mehr als neun Zehntel aller Industriebeschäftigten im IHK-Bezirk sind bereits jetzt in Branchen mit hoher Zukunftsfähigkeit tätig. "Dieses Ergebnis hat sich im Fünfjahresvergleich verstetigt.

Das Innovationspotenzial im ganzen IHK Bezirk nahm zu: Waren 2010 "nur" 87 Prozent in den genannten Wertschöpfungsbereichen tätig, so stieg dieser Wert 2015 auf nahezu 92 Prozent. Laut Josef Beimler ist das "ein Indiz dafür, dass die Region auch in Zukunft beste Chancen hat, innovativ, nachhaltig und wettbewerbsfähig produzieren zu können".
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