Liederabend des Männergesangvereins am Rechersimer - Selbstironisch und "in Dur und Moll"
Weniger Haare, dafür mehr Bauch

Einen humorvollen sowie ruhigen Liederabend bereitete der Männergesangverein Krummennaab-Thumsenreuth unter Leiter Helmut Wolf (links) und Vorsitzendem Dr. Wolfgang Witt (vorne am Mikrofon) seinen Zuhörern am Rechersimer. Bild: den
Freizeit
Reuth bei Erbendorf
20.04.2016
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Röthenbach. Um es mit den Worten des Komponisten George Gershwin zu sagen: Der Abend war "wundervoll in Dur und Moll". Selbstironisch stellten sich die Sänger der Chorgemeinschaft Krummennaab-Thumsenreuth als "die alten Säcke" bei ihrem Liederabend vor. Als "die große Zier vom Männerchor" mit weniger Haaren, dafür mehr Bauch, eröffneten die Herren um Chorleiter Helmut Wolf den schwungvollen Abend beim "Rechersimer".

Vorsitzender Dr. Wolfgang Witt begrüßte unter den mehr als 100 Gästen eine Abordnung des Gesangvereins Schönhaid, die Quersinger, den Seniorenclub und die Sängerfrauen. Der ehemalige Chorleiter Josef Härtl begleitete die Sänger am Klavier, die nicht nur sich selbst besangen. Sangesbruder Paul Neugirg hatte ein Lied auf die Oberpfalz geschrieben, Josef Härtl dazu die passende Musik. Ihrem verstorbenen Mitglied Franz Moller widmeten sie an diesem Abend sein Lieblingslied "Die Mühle im Schwarzwald".

In den Pausen wechselte Helmut Wolf vom Dirigentenpult ans Klavier und entführte mit Reinhold Maß an der Geige die Zuhörer in die Wiener Kaffeehaus-Zeit. Begeistert stimmte das Publikum in die Lieder mit ein. Für die "Caprifischer" gab es von den beiden Musikern sogar die Note eins für den Gesang. Mit dem "Zauber der Erinnerung" meldete sich die Chorgemeinschaft nach der ersten Pause zurück. In dem Medley der bekanntesten Lieder aus den 1920er bis 1940er Jahren brachten die Sänger "Salome" und "Es wird einmal ein Wunder geschehn" zu Gehör. Dabei war vom Tenor bis zum Bass jedes Register eindrucksvoll zu hören. Die "Wiener Spezialitäten" warteten mit dem vertonten Radetzky-Marsch auf.

Im letzten Block dankte die Chorgemeinschaft mit den "Gershwin-Melodien" auf Deutsch ihrem Publikum. Als Zugabe und zum ruhigem Ausklang sangen die Herren noch "Nimm dir Zeit".
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