"Auf einem guten Weg"

Ehrungen standen auf der Tagesordnung der Feuerwehr. Im Bild: (von links) Uli Stengl, Manuel Neugirg, Uwe Beyer, Markus Giehl, Andreas Hruschka, Werner Prucker, Markus Neugirg und Peter Schwohnke (sitzend). Bild: ang
Lokales
Reuth bei Erbendorf
10.03.2015
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Acht Einsätze und ein Fehlalarm bilanzierte Uli Stengl für die Reuther Feuerwehr. Das interne Interesse an der Arbeit wächst wieder. Die Nachwuchswerbung wird intensiviert.

Wie engagiert Uli Stengl seine Aufgabe als Feuerwehrkommandant angeht, davon konnten sich die Besucher der Jahreshauptversammlung sehr eindrucksvoll überzeugen. Was in seinem leidenschaftlich vorgetragenen Bericht, bei dem auch keinesfalls kritische Anmerkungen fehlten, auffiel, war sein Bemühen um die Gemeinsamkeiten innerhalb der drei Gemeindewehren.

"Das noch immer in einigen Köpfen verankerte Konkurrenzdenken muss verschwinden. Durch die in jüngster Vergangenheit verstärkten Gemeinschaftsübungen sind wir auf einem guten Weg." Nachdem Stengl zeitweise das Interesse einiger seiner Aktiven mit Besorgnis betrachtet hatte, sahen er und sein Stellvertreter Christian Böhm hinsichtlich der Übungsbesuche im Vorjahr wieder eine positive Tendenz. Sorgen bereitet der spärlich vorhandene Nachwuchs, umso mehr bewunderte der Kommandant die beiden Jugendwarte Sven Kargus und Peter Prucker für ihre vorbildlichen Bemühungen.

Neunmal wurde seine 28 Köpfe zählende Mannschaft 2014 alarmiert, darunter war auch ein Fehlalarm, der durch das Abbrennen eines unangemeldeten Feuers ausgelöst wurde. Bis auf den Brand in einer Lagerhalle in Erbendorf waren die Einsätze allesamt unter "Technische Hilfeleistungen" einzuordnen. Die Probleme, die eine Alarmierung während des Tages aufwirft, weil fast alle Aktiven auswärts beschäftigt sind, musste der Kommandant nicht detailliert erklären.

Stolz zeigte sich Stengl auf den guten Ausbildungsstand seiner Wehr, eine Löschgruppe stellte sich der Leistungsprüfung, und seine Mannen scheuen auch keinerlei Lehrgangsanforderungen. Aktuell könne er auf acht Gruppenführer, neun Maschinisten und zwölf auf Motorsäge Ausgebildete zurückgreifen, Sprechfunkausbildung haben fast alle Aktiven, auch für heuer sind bereits drei Mann zur Truppmann- und vier zur Truppführerausbildung vorgesehen, betonte der Kommandant.

Öffentlich präsent

Zur Öffentlichkeitsarbeit zählte Uli Stengl die beiden Kinder-Aktionen, im Juli mit dem Besuch des Kindergartens zur Brandschutz-Früherziehung und im August die Schaumparty im Rahmen des Ferienprogramms. In diesem Zusammenhang dankte der Kommandant allen Helfern, allen voran den Frauen der Floriansjünger, sowie seinen Aktiven und Dienstgraden, der Gemeinde mit Werner Prucker und dessen Bürgermeister-Vorgänger Josef Zölch sowie ganz besonders seinem Stellvertreter Christian Böhm. Mit einem Gruß von seiner Gattin Corinna bedankte sich Stengl abschließend für den überwältigenden Spalierempfang bei ihrer Eheschließung im Juli.

Für die momentan nur vier Feuerwehranwärter zählende Jugendgruppe berichtete Peter Prucker, dass im Vorjahr mehrere, speziell auf den Nachwuchs zugeschnittene Ausbildungsmaßnahmen und auch einige gemeinschaftsfördernde Veranstaltungen angeboten wurden. Mit der Gestaltung des Osterbrunnens, bei der Schaumparty und den vom Ehrenkommandanten Werner Käß initiierten Aufstellen des Kindermaibaumes traten die Jugendlichen an die Öffentlichkeit.

Die Floriansjünger beabsichtigen, eine Werbe-Broschüre in eigener Sache zu gestalten, informierte Prucker in Vertretung des ersten Jugendwartes Sven Kargus. Die unter www.ffw-reuth.com erreichbare Homepage wurde von Andre Dietl überarbeitet, so dass man sich zeitnah über die Aktivitäten innerhalb der Wehr online informieren kann.
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