Erster Schritt: Entwässerungsplanung für Areal in Premenreuth - Zweiter Schritt im November
Gewerbefläche nimmt Formen an

Lokales
Reuth bei Erbendorf
17.10.2015
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Im Zuge der Planungen für die Gewerbefläche in Premenreuth lagen nach der Einreichung des ersten Bebauungsplan-Entwurfs dem Gemeinderat zur Oktober-Sitzung zwei Dutzend Stellungnahmen der sogenannten "Träger öffentlicher Belange" vor.

Beim wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren beauftragte das Gremium die Verwaltung, die weiteren Schritte für die Entwässerungsplanung einzuleiten. Mit der Planung der Niederschlags- und Schmutzwasserentwässerung wurde das Ingenieurbüro Zwick betraut.

Bürgermeister Werner Prucker informierte seine Ratskollegen, dass die Gemeinde gemäß des Wasserhaushaltsgesetzes verpflichtet sei, eine ortsnahe Versickerung anzustreben. Dazu sei bereits ein Bodengutachten erstellt worden, zusätzlich müssen jedoch noch an vier bis fünf verschiedenen Stellen Versickerungsversuche gemacht werden.

Aus deren Erkenntnissen kann dann festgestellt werden, ob eine Versickerung auf dem jeweiligen Grundstück möglich ist oder eine zentrale Niederschlagsentwässerung mittels Rückhalteteich mit einer Überlaufsicherung in den oberen Beckenweiher erfolgen muss. Sollten die Versuche kein eindeutiges Ergebnis bringen, solle gleich eine vernünftige Planung mit besagtem Rückhalteteich in die Wege geleitet werden. Der Bürgermeister und sein Kollegium hoffen, für die Novembersitzung den Billigungs- und Auslegungsbeschluss zu fassen, damit die ganze Sache baldmöglichst Satzungscharakter hat.

Im Rahmen der Erdverkabelungsarbeiten im Bereich der Falkenbergerstraße und der Ringstraße in Premenreuth bot sich eine kostengünstige Änderung der Verkabelung der Straßenbeleuchtung mit Optimierung der Schalteinheiten an. Dem Angebot der Bayernwerk AG stimmte der Bürgermeister per Eilentscheidung zu. Einstimmig pflichteten die drei Fraktionen zu, dass die Gesamtkosten von 5661,76 Euro die absolut günstigste Gelegenheit sei.

Wegen der bevorstehenden Kläranlagenertüchtigung hatte der Gemeinderat ein Kanalkataster ins Auge gefasst. Seit August 2015 gibt es ein neues Förderungsprogramm, das jeden Meter erfassten Kanalstrangs mit einem Euro fördert, knapp 10 000 Meter hat die Gemeinde.
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