Firma Mack will erweitern - Reuther Gemeinderäte stimmen einer Änderung des Flächennutzungsplan ...
"Fortschritt für unsere Gemeinde"

Lokales
Reuth bei Erbendorf
28.02.2015
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Als erfreulich bezeichnete Werner Prucker die Absicht der Firma Mack, mit der Erweiterung des Gewerbeunternehmens innerhalb der Gemeinde zu bleiben. Die Firma hat dafür einen Bedarf von zirka 6000 Quadratmetern an Gewerbefläche angemeldet. Wie der Bürgermeister seinem Gremium mitteilte, seien mit Vertretern des Landratsamtes drei Ideen erörtert worden, aber letztlich habe sich die Fläche zwischen dem oberen Premenreuther Weiher und der B 299 als idealer Standort herauskristallisiert.

Möglich wurde diese Lösung erst durch die Bereitschaft des Landwirts Josef Selch, die benötigte Fläche abzutreten. Deshalb galt auch der besondere Dank aller Gemeinderäte der Kooperation ihres Ratskollegen. Um das Vorhaben in die Tat umsetzen zu können, beschloss das Gremium einstimmig die Aufstellung der Änderung des Flächennutzungsplanes für den genannten Bereich, ebenso die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans.

Für die Umsetzung muss noch ein Planungsbüro beauftragt werden. Die Firma Mack übernimmt die Kosten. Zur Änderung der Flächennutzung kam das Gremium überein, eine gewisse Größenordnung des Gewerbegebiets zu planen und festzusetzen, um auch künftigen Bedarf entsprechend abdecken zu können. Sowohl Bürgermeister Prucker als auch die drei Fraktionssprecher werteten die Angelegenheit als "Fortschritt für unsere Gemeinde" und sprachen die Hoffnung aus, dass vielleicht der eine oder andere kleine Gewerbebetrieb folgen könnte. Die Voraussetzungen seien durch eine ideale Verkehrsanbindung über die Bernsteiner Straße zur Bundesstraße äußert günstig.

Voll hinter ihrem Bürgermeister standen die Gemeinderäte auch in der Angelegenheit der Anerkennung des Integrierten Räumlichen Entwicklungskonzeptes für das "EFRE Förderverfahren 2014 bis 2020". Die 16 Städte und Gemeinden der Steinwald-Allianz bewerben sich für das Auswahlverfahren EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) mit dem Ziel "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung und nachhaltige Entwicklung funktionaler Räume". Bis Ende Januar mussten die einzelnen Kommunen ihre Zustimmung geben. Damit sich für die Steinwald-Allianz durch eine verspätete Zustimmung keine schädlichen Auswirkungen ergeben, ordnete Prucker am 29. Januar diese in Eigenregie an, worüber er sein Kollegium in der Februarsitzung in Kenntnis setzte.

Mit der Ausarbeitung des Konzeptes ist das Büro Geoplan in Bayreuth beauftragt. Die Gemeinde hat als wichtigste Maßnahmen die Aufwertung des alten Ortskerns in Reuth und die energetische Sanierung des in die Jahre gekommenen Mehrzweckgebäudes in Premenreuth darin verankert.
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