Ohne sie geht fast nichts

Lokales
Reuth bei Erbendorf
21.01.2015
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Der TSV Reuth weiß, was er an seinen ehrenamtlichen Helfern hat. Deshalb widmet ihnen der Verein jährlich einen Dankeschön-Abend. Besonderer Nutznießer des Engagements ist laut Vorsitzendem Peter Schieder die Jugend.

Mit einem Umtrunk und einem gemütlichen Abend bedankte sich die Führung des TSV Reuth bei den vielen Helfern, die das ganze Jahr über für den Verein ehrenamtlich im Einsatz sind. Schwerpunktmäßig habe man für diese Zusammenkunft das Augenmerk auf das Engagement der zahlreichen Sportfreunde, auch von Nichtmitgliedern, hinsichtlich des Nachwuchsfußballturniers um den Steinwaldcup gelegt, meinte TSV-Vorsitzender Peter Schieder. Dieses über zwei Tage ausgetragene Großereignis zeigt jedes Jahr erneut auf, wozu eine gut funktionierende Gemeinschaft zu leisten imstande ist. Der TSV Reuth erntete für die Organisation und die Durchführung dieses Turniers und genauso für die im Vorjahr auf den TSV-Sportplätzen stattgefundenen Entscheidungsspiele höchste Anerkennung.

Dass sich die gesamte TSV-Sportanlage in diesem herrlichen Zustand befindet, ist nicht zuletzt dem großen Engagement des langjährigen Platzwarts Stefan Hösl zu verdanken, der mit Unterstützung seiner Gattin fast täglich auf den Fußballplätzen im Einsatz ist. Deshalb habe ihn der Verein im Vorjahr für den "DFB-Ehrenamtspreis 2014" vorgeschlagen, die Verleihung im November in Undorf bei Regensburg wird sicherlich nicht nur Stefan Hösl in eindrucksvoller Erinnerung bleiben, betonte Peter Schieder. Vor allem wird sie von den Verantwortlichen stellvertretend für alle in den Vereinen und Institutionen ehrenamtlich Tätigen als "Anerkennung von höchster Ebene" betrachtet, fügte er an. "Zugleich kommt das ehrenamtliche Engagement in besonderem Maße unserer Gemeinde und damit den Bürgern, besonders der Jugend, unmittelbar zu Gute", bekräftigte Schieder. "Ohne das Ehrenamt würden viele gute Dienste entfallen, weil sie von der Kommune nicht geleistet werden könnten!" Für dieses Engagement, das enormen zeitlichen Aufwand beansprucht und viel familiäres Verständnis voraussetzt, bedarf es immer wieder einer gewissen Anerkennung von außen, so der Vorsitzende.

Das Ehrenamt bringt aber auch eine Menge Freude mit sich, wenn sich durch die gemeinsamen Interessen der Freundes- und Bekanntenkreis erweitert und sich mit guten Ergebnissen bei Turnieren, Sport- oder sonstigen Veranstaltungen und einfach an der Freude der Sporttreibenden die eigene Zufriedenheit steigert, fügte Peter Schieder an.
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