Verbundenheit mit Tradition

Die große Verbundenheit der Thumsenreuther Schützen als Patenverein von Eichenlaub Reuth stellte Vorsitzender Heinz Kraus in seiner Laudatio heraus. An Schützenmeisterin Barbara Zimmerer überreichte er als Erinnerung an das Jubiläum einen Zinnteller. Bild: bwa
Lokales
Reuth bei Erbendorf
15.07.2015
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Auf 90-jähriges Bestehen blickte die Schützengesellschaft "Eichenlaub". Mit dem großen Erfolg der Feier rechneten dann aber nicht einmal die Veranstalter: Schon am Nachmittag platzte das Zelt aus allen Nähten, so dass Tischgarnituren im Freien aufgestellt werden mussten.

Bereits den Weißwurst-Frühschoppen nahmen die Besuchern gut an. Am Nachmittag und Abend drängten die Gäste an die Kuchentheke und den Grillwagen, bis auch das letzte Steak und die letzten Bratwürste weg waren.

Nachdem im Festzelt keine freien Plätze mehr zu ergattern waren, wichen die feierlustigen Besucher auf die Garnituren unter freiem Himmel aus. Dort konnten es die Gäste bei angenehmen Temperaturen gut aushalten. Bürgermeister Werner Prucker überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde an die Schützengesellschaft Eichenlaub, während Gauschützenmeister Norbert Lippert in seinen Grußworten die gute Jugendarbeit des Jubilars in den Vordergrund stellte. Gegen Abend fand dann die Preisverleihung des Jubiläumsschießens und die Gaukönigsproklamation statt. Dazu konnte Vorsitzende Barbara Zimmerer neben der Bevölkerung auch Abordnungen aus den anderen Vereinen des Steinwald-Gaues begrüßen.

Eine besonders große Delegation war aus Thumsenreuth gekommen. Deren Vorsitzender Heinz Kraus betonte in einer Laudatio auf die Schützengesellschaft, dass die beiden Vereine eine ganz besondere Gemeinschaft verbinde.

Neugründung nach Weltkrieg

Beide Gesellschaften waren Ende des 19. Jahrhunderts als Zimmerstutzenverein gegründet worden. Während die Reuther bei der Neugründung nach dem Ersten Weltkrieg keinen großen Wert auf den Zeitraum zwischen Erst- und Neugründung nach dem Kriegsende gelegt hatten, ließen sich die Thumsenreuther den Namen "1898 Thumsenreuth" ins Vereinsregister eintragen.

So kam es, dass der eigentlich jüngere Verein bei der Neugründung 1925 Pate stand. Heinz Kraus stellte fest, dass der Patenverein mit einer besonders großen Abordnung zum Jubiläum gekommen sei, um damit die Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen. Als Erinnerung überreichte er Schützenmeisterin Barbara Zimmerer einen gravierten Zinnteller. Zimmerer dankte Heinz Kraus und versprach, einen besonderen Platz für den Teller auszusuchen.
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