Ausgewogener Haushalt
Gemeinde Reuth investiert in Straßenbau

Politik
Reuth bei Erbendorf
25.05.2016
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(ang) "Ein ausgewogener Haushalt mit dem man durchaus gut arbeiten kann", kommentierten Bürgermeister Werner Prucker und die drei Fraktionssprecher das aktuelle Zahlenwerk und zollten Kämmerer Bernhard Frummet Respekt. Die einstimmig verabschiedete Aufstellung schließt mit rund 1,8 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und mit 947 700 Euro im Vermögenshaushalt.


Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen, die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer sind mit 350 von Hundert, die Gebühren für Wasser mit 1,30 Euro und für Abwasser mit 2,50 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer festgesetzt.
Das marode Buswartehäuschen in Letten kann demnächst an gleicher Stelle durch ein neues ersetzt werden, weil Josef Pöllmann, dessen Grundstück teilweise mitbenutzt wird, sein Einverständnis gab.


Die auf einem Betonsockel errichtete und mit 65 Prozent geförderte Holz-Glaskonstruktion kostet etwa 9000 Euro. Für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße wurde vom Verband für ländliche Entwicklung ein Ausschreibungsverfahren gemacht.

Elf Firmen reichten entsprechende Angebote ein, den Zuschlag erteilten die Gemeinderäte der Firma Hilgarth aus Marktredwitz, die mit 249 900 Euro günstigster Bieter war. Sinnvoll erschien dem Gremium ein auf der gesamten Länge ins Bankett eingebautes Leerrohr, in dem später unter anderem auch die Glasfaserverkabelung verlegt werden kann. Für das neue Gewerbegebiet an der Bernsteiner Straße in Premenreuth einigten sich Räte der zunächst entstehenden Ringstraße den Namen "Gewerbering" zu geben.

Für die erforderliche Erweiterung der Entwässerungsanlage im Gewerbegebiet wurde der Firma Schaumberger, Mitterteich als günstigster Bieter die Erstellung eines Schmutzwasserkanals zugesprochen. Für das Verlegen und Auswechseln diverser Straßenbeleuchtungskabel erhielt das vorliegende Angebot der Bayernwerk AG den Zuschlag.

Im Zuge der Erdverkabelung in der Georg-Höcht-Straße wird zudem eine weitere Brennstelle installiert und auch im Holunderweg die Straßenbeleuchtung erweitert.

Die wichtigsten Zahlen im HaushaltEinnahmen: Zuweisung Straßenunterhalt 42 400 Euro (39 670) Wassergebühren 70 000 Euro (70 000) Abwassergebühren 115 000 Euro (115 000) Grundsteuer A 15 000 Euro (15 200) Grundsteuer B 66 000 Euro (65 200) Gewerbesteuer 100 000 Euro (100 000) Einkommensteueranteil 394 760 Euro (372 520) Schlüsselzuweisung 607 872 Euro (584 672) Konzessionsabgabe 30 000 Euro (27 000). Landeszuschuss zu Kindergartenpersonalkosten 140 000 Euro (128 000) Investitionspauschale 143 000 Euro (152 438) Grundverkauf 25 000 Euro (25 000) Entnahme aus Rücklagen 442 952 Euro (6 276) Ausgaben: Personalkosten 150 970 Euro (127 420) Schulverbandsumlage 123 882 Euro (107 000) Personalkosten Kindergarten 280 000 Euro (260 000) Straßenunterhalt 50 000 Euro (50 000) Wasserbezug Steinwaldgruppe 40 000 Euro (40 000) Kreisumlage 415 673 Euro (391 820) Gewerbesteuerumlage 20 000 Euro (20 000). Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft 180 000 Euro (180 000) Kläranlagenumlage 65 000 Euro (50 000) Schuldendienst Zinsen 65 000 Euro (70 000) Schuldendienst Tilgung 190 000 Euro (75 000) Tiefbaumaßnahmen (Straße und Gehweg) 490 000 Euro (70 000) Tiefb Kanalisation 150 000 Euro (75 000) Zins und Tilgung Kanalbau KFB 19 500 Euro (19 500) Kläranlagenneubau 50 000 Euro (0) Grundstückserwerb 25 000 Euro (0). Die allgemeinen Rücklagen werden sich zum Jahresende bei 46 000 Euro bewegen, der Schuldenstand bei 1,36 Millionen Euro (Vorjahr: 1,58). Auf die Zahl von 1202 Einwohner hochgerechnet wird zum 31. Dezember die Pro-Kopf-Verschuldung 1 131,42 Euro (Vorjahr: 1 260,78 Euro) betragen.

Die Vermögenswerte sind mit 4 731 000 Euro ausgewiesen, wovon 3 074 000 Euro auf unbebaute und 819 000 Euro auf bebaute Grundstücke sowie die kostenrechnenden Maßnahmen wie 550 000 Euro auf die Abwasserbeseitigungsanlage und 235 000 Euro auf Wasserversorgungsanlagen angesetzt sind. (ang)
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