Zusammenarbeit bleibt bestehen
Staatsakt in der Zoiglstube

Die Bürgermeister Uli Roth, Werner Prucker und Karlheinz Budnik (von
Politik
Reuth bei Erbendorf
05.06.2016
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Ein kleiner Staatsakt: Die Bürgermeister von Reuth und Windischeschenbach, Werner Prucker und Karlheinz Budnik, Uli Roth für die VG Krummennaab und Gerhard Streibelt fürs Kommunalunternehmen "Heinbachtal" unterzeichneten die Zweckvereinbarungen für die Bernsteiner Abwasserbeseitigung. Die Unterschrift war nötig, auch wenn es der Bürger im Alltag kaum merkt.

Reuth. Die Abwasserentsorgung für Bernstein in der Kläranlage Reuth/Krummennaab ist neu geregelt. Notwendig wurden die neuen gesetzlichen Grundlagen wegen der bevorstehenden Sanierung der gemeinsam betriebenen Kläranlage. Die aus dem Jahre 1995 stammende Zweckvereinbarung zwischen Reuth und Windischeschenbach regelte die Kanaleinleitung aus Bernstein. Sie ist nun wegen baulicher Veränderungen wie neuer Baugebiete und Nahverdichtungen aufgehoben.

Um den schon im Vorjahr von der Gemeinde Reuth an die Verwaltungsgemeinschaft abgetretenen Kanalstrang zwischen Premenreuth und dem Regenüberlaufbecken bei Reuth kümmert sich künftig das "KU Heinbachtal". Die Stadt Windischeschenbach hat einen Teil der Zuleitung nach Premenreuth, ab Übergabeschacht Nr. 365 nahe der Bernsteiner Kreuzung, der Gemeinde Reuth zurückübertragen.

In der Vereinbarung mit dem Kommunalunternehmen Heinbachtal verpflichtet sich die Stadt zur Einhaltung des maximalen Zuflusswertes von zehn Litern in der Sekunde und des Einwohnerwertes von höchstens 225 sowie zur Ermittlung der exakten Abwassermengen zum Einbau eines Durchflussmengenzählers im Pumpwerk Bernstein. Auch alle nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen erstellten Kostenbeteiligungen der Stadt für den Bau sowie den Betriebs- und Unterhaltungsaufwand sind neu geregelt.

Bei der Unterzeichnung zeigten die Kommunalvertreter in der Rechersimer-Zoiglstube, dass zwischen den Nachbarkommunen nicht nur in Sachen Abwasser Bereitschaft zur Verständigung und Zusammenarbeit besteht. Begleitet wurde Karlheinz Budnik von seinem Geschäftsleiter Wolfgang Walberer, Stadtkämmerer Bernhard Schäffler und dem technischen Bauamtsleiter Rainer Hecht. Die Delegation um Werner Prucker, Uli Roth und Gerhard Streibelt wurde durch VG-Geschäftsleiter und Kämmerer Bernhard Frummet sowie Klärwärter Roland Beyer ergänzt.
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