Gedenken an Kurt Greizke

Der "Dank für langjähriges Mitwirken in der kommunalen Selbstverwaltung" steht auf der Urkunde, die Bürgermeister Werner Prucker (links) an Bernhard Adam (rechts) übergab. Bild: ang

Kurt Greitzke ist tot, aber nicht vergessen. Ein ehrendes Gedenken an den langjährigen Kommunalpolitiker stand am Anfang der jüngsten Gemeinderatssitzung in Reuth.

Der Nachruf für den vor Jahresfrist verstorbenen Gemeinderat sprach Bürgermeister Werner Prucker. Der Premenreuther Unternehmer habe über viele Perioden Spuren auch in der Vereinslandschaft hinterlassen, besonders als Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft.

Eine ehrenvolle Aufgabe durfte Prucker mit der Überreichung der von Innenminister Joachim Hermann unterzeichneten Dankesurkunde des Freistaats Bayern an Bernhard Adam nachholen. Mit diesem Dokument wird das langjährige Mitwirken in der kommunalen Selbstverwaltung gewürdigt. Adam, der in der Dezembersitzung wegen einer Knieoperation fehlte, gehört dem Gemeinderatsgremium bereits in der vierten Periode an.

Weiterhin ging es in der Sitzung um die Feststellung um Mängeln bei Ortskanälen. Mit der Duchspülung und Kamerabefahrung der Kanale über einen Zeitraum von drei Jahren lässt sich eine Zustandsbewertung erzielen. Nach dem vom Erbendorfer Ingenieurbüro ME GmbH abgewickelten Vergabeverfahren hatten sieben regionale Firmen ein Angebot eingereicht. Den Zuschlag bekam die Firma Bergler aus Weiherhammer, die mit einer Gesamtsumme von knapp 53 000 Euro günstigster Bieter war. Der Bürgermeister zeigte sich mit dem Angebot zufrieden, zumal seiner Überzeugung nach der Kostenumfang für das Gesamtpaket inklusive Planung mit jährlich etwa 33 000 Euro eingehalten werden kann.

"Die Katastererstellung kostet uns einiges, aber dafür haben wir für die Zukunft Nägel mit Köpfen gemacht", resümierten Verwaltungschef Prucker und die drei Fraktionssprecher übereinstimmend. Grünes Licht erhielt ein Antrag der Röthenbacher Feuerwehr auf Bezuschussung einer Einrichtung zur SMS- oder Fax-Alarmierung in Höhe von 350 Euro, was ein Drittel der Kosten ausmacht.

Die Vorteile der Einrichtung liegen in der schnelleren Alarmierung sowie in der Beurteilung des Falles, hieß es in dem Antrag, für die Unterhalts- und Folgekosten kommt die Wehr selbst auf. In ihrem Beschluss verankerten die Gemeinderäte, dass den beiden anderen Gemeindewehren bei der gleichen Anschaffung derselbe Zuschussbetrag gewährt wird.
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