Gemeinderat Reuth
Schilder weisen Weg zum Zoigl

Neben der Auftragsvergabe für den Oberflächenwasserkanal im Gewerbegebiet Premenreuth beschäftigte die Gemeinderäte auch die Frage nach zwei Hinweisschildern für die Zoiglwirtschaft.

Jugendbeauftragte Barbara Neugirg eröffnete mit der Vorstellung des Ferienprogamms die Sitzung des Gemeinderates. Dieses ist auf der Internetseite der Gemeinde abrufbar.

Wichtigster Punkt der Sitzung war die Auftragsvergabe für die Erstellung des Oberflächenwasserkanals und des Rückhaltebereichs im Misch- und Gewerbegebiet Premenreuth. Nach Vorgaben eines Leistungskatalogs vom Planungsbüro Zwick hatten acht von elf angeschriebenen regionalen Firmen ein Angebot eingereicht. Mit einem Angebot in Höhe von 84 405 Euro erhielt Streber-Bau aus Wiesau als günstigster Bieter den Zuschlag.

Nichts einzuwenden hatte das Gremium gegen den Antrag von Michael Holländer aus Windischeschenbach, der in Premenreuth eine bestehende Holzlege abreißen und mit einer Doppelgarage einen derzeitigen Leerstand wiederbeleben wird. Ebenso Zustimmung gab es zur Voranfrage von Bernhard Konz für ein Einfamilienhaus. Die bereits in der letzten Sitzung behandelte Anfrage wurde vom Bauherrn korrigiert, die drei erforderlichen Befreiungen vom Bebauungsplan seien derart geringfügig, dass hinsichtlich der Zielsetzung eines freien Bauens keinerlei Hindernisse vorhanden sind. So jedenfalls sah es das Gremium.

Mit einem Schmunzeln stimmten die Räte dem Anliegen von Maria und Johann Käß zu, am alten Feuerwehrhaus in Röthenbach zwei Hinweistafeln auf ihre Zoiglwirtschaft "Zum Rechersimer" anbringen zu dürfen.

Eine Stellungnahme erbat die Stadt Windischeschenbach von der Gemeinde als Träger öffentlicher Belange zwecks zwei Bebauungsplanänderungen. Sowohl hinsichtlich der Ansiedelung eines Rossmann-Drogeriemarktes in der Erbendorfer Straße als auch eines neuen Baugebiets in der Hofzelch gab es keine Einwände. Bezüglich der Gemeindeverbindungsstraße von Escheldorf nach Rechenlohe, meinte Bürgermeister Werner Prucker, dass der Ausbau so gut wie abgeschlossen sei. Wegen einer vom Landratsamt angeregten Umstufung des Wegeteils von Rechenlohe bis Forsthof in einen Feld- und Waldweg müssen noch Details geklärt werden.

Prucker informierte auch, dass der Förderbescheid für die Verbindungsstraße von Premenreuth in Richtung Ödwalpersreuth bis zur B 299 eingetroffen sei. Der Fördersatz beträgt 90 Prozent, in der Septembersitzung könnte schon der Vertragsabschluss getätigt werden.

Wegen des Bahnhofareals könne man bezüglich des Pachtpreises mit einem Entgegenkommen der Bahn-Immobilien AG rechnen, sagte Prucker. Zum Stand des Kläranlagenbaus, erläuterte er, dass die Planung kostengünstiger überarbeitet wurde und es bis Oktober genauere Kostenangaben geben könnte.
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