Gemeinderat steigert den Hebesatz der Grundsteuer A
Steuer erhöht

Wegen höherer Aufwendungen für den Unterhalt der landwirtschaftlichen Wege und Fahrbahnen erhöht die Gemeinde Reuth den Hebesatz der Grundsteuer A ab dem 1. Januar 2017 um 10 auf 360 Punkte. Damit passt sich Reuth an den aktuellen Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden an. Bereits in vorherigen Sitzungen entschieden die Räte über verschiedene Anpassungen für das Haushaltskonsolidierungskonzept. Die Erhöhung der Grundsteuer arbeitet die Verwaltung ein. Anschließend kann die Stabilisierungshilfe erneut beantragt werden.

Die Familie Bihler beantragte die Befreiung zur Errichtung eines Zaunes, der vom Bebauungsplan abweicht. Für die Reuther Räte sprach nichts dagegen. Für den geänderten Bebauungsplan von Matthias Zahn zur Errichtung eines Viehstalls erteilten sie ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen. Im Gegensatz zum ursprünglichen Plan wurden die geplanten Stallungen um 90 Grad gedreht, um die erforderlichen Erdbewegungen zu minimieren.Bürgermeister Werner Prucker informierte die Räte, dass nach dem Ende der Frostperiode im Straßennetz wieder Sanierungsmaßnahmen anstehen. Es gibt ein Angebot für bis zu zwei WLAN-Hotspots. Es ist jedoch noch nicht klar, wer die Einrichtungskosten übernehmen soll und ob es weitere Rahmenbedingungen gibt. Bürgermeister Prucker schlug deshalb vor mit einer Entscheidung noch abzuwarten.

Eine Ausstattung des Mehrzweckgebäudes in Premenreuth wird ins Auge gefasst. Die schadhaften Bäume in der Allee Premenreuth Richtung Röthenbach wurden entfernt. Die Ersatzpflanzungen kommen, sobald es die Witterung zulässt.

Werner Prucker informierte aus der Bürgermeisterdienstversammlung, dass im Landkreis nahezu alle Unterkunftsmöglichkeiten für Asylbewerber ausgeschöpft sind und sich bis zu 40 Personen in der Erstaufnahme in Wiesau befinden. Diese wurden bereits in zentrale oder dezentrale Unterkünfte verlegt. Er appellierte an die Bürger, frei stehende Wohnungen über die Verwaltung ans Landratsamt zu melden. Außerdem gab er bekannt, dass die Steinwaldallianz ab Sommer zweimal jährlich eine Infobroschüre an die Bürger verteilt.
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