Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Reuth/Premenreuth
Geräte großer Pluspunkt

Dank sagte Siedlervorsitzender Edgar Wagner (hinten rechts) seinem engagierten Führungsteam, den Mitgliedern und allen Geehrten: (stehend, von links) Erna Ulrich, Bürgermeister Werner Prucker, Herbert Neubauer, Klaus Koller, (sitzend, von links) Erich Hasenfürter, Agnes Schieder, Aloisia Heining und Rainer Reber. Bild: ang

Noch ist sie vom Mitgliederschwund verschont. Die Siedlergemeinschaft Reuth/Premenreuth blickte in der Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Reuth/Premenreuth. Obwohl sich der Mitgliederstand der Siedlergemeinschaft hielt, befürchtete Vorsitzender Edgar Wagner, dass sich der landes- und bundesweite Trend in Zukunft auch in seinem Verein einnisten könnte. Eine Vereinsmüdigkeit und die schwindende Bereitschaft für Führungspositionen lassen ihn zu dieser Befürchtung kommen. Vor seinem Rückblick rief er die Mitglieder zum Gedenken an die Verstorbenen Kurt Greitzke, Matthias Miedl, Ambros Weiß und Siegfried Simmerl auf. Zur Mitgliederstruktur berichtete der Vorsitzende, dass von den 228 Mitgliedern 220 aktiv mit Hausbesitz seien und "noch" die Frauen oder Kinder die Mitgliedschaften der Verstorbenen übernehmen. Obwohl sein Aufruf im Siedlerblatt bezüglich der Suche nach wenigsten zwei Personen, die bei der Betreuung des Geräteparks aktiv mithelfen, klanglos verhallte, bezeichnete Wagner die vorhandenen Gerätschaften dennoch als größten Pluspunkt der Gemeinschaft.

Gartenfest positiv


"Gesundheitlich bedingt steht Karl Zeus nicht mehr für die Pflege und den Verleih zur Verfügung", erwähnte er. Neben den Genesungswünschen an den Gerätewart verband der Vorsitzende den Dank auch an die drei Gerätebetreuer Georg Ackermann, Engelbert Ulrich und Josef Trottmann, Letzteren im besonders, weil er neben Holzspalter und Gerüst den Vertikutierer-, Häcksler- und Gartenfräse-Verleih koordiniert. Dank sagte Wagner ebenso den Austrägern der Siedlerzeitschrift.

Das Gartenfest am 4. und 5. Juli ergab eine zufriedenstellende Bilanz. Bei der Radsternfahrt mit Ziel Thumsenreuth und beim Reuther Bürgerfest waren die Siedler dabei. Gut bei den Mitgliedern angekommen sei die Herbstwanderung nach Bernstein, zu einem Informationsabend beim Rechersimer kamen 30 Zuhörer. Die Nikolausfeier am zweiten Advent und die Fahrt zu den Weihnachtsmärkten Landshut und Abensberg war ein Highlight.

Zur Petition "Straßen saniert - Bürger ruiniert!? - Weg mit der Straßenausbausatzung" sagte Wagner, dass die erforderlich Menge von 36 000 Unterschriften mit 60 000 mehr als deutlich erreicht wurde. Nachdem Kassier Bernhard Greger der Versammlung einen erfreulichen Abschluss vorgelegt hatte, zeichnete Vorsitzender Wagner mit Unterstützung des Bürgermeisters und seiner Stellvertreterin Erna Ulrich zahlreiche Siedlerfreunde für deren langjährige Zugehörigkeit aus. Treuenadeln für zehn Jahre überreichten sie an Peter Meißner, Raier Reber, Hans Stangl, Mario Senftleben, Dominic Knott und Viktor Mihl. 20 Jahre bei den Siedlern sind Klaus Koller, Willi Käß, Agnes Schieder, Luise Hasenfürter, Ilse Hruschka und Gerhard Neubauer. Für 30 Jahre wurden Ottmar Völkl, Gerhard Trottmann, Herbert Neubauer und Erich Hasenfürter und für 40 Jahre Wolfgang Schmidt, Josef Baumer und Aloisia Heining geehrt.
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