Laute Lobeshymnen für langjährige und engagierte Mitglieder der Reuther Feuerwehr - Kalender ...
Arbeit, Übung, Ausbildung

Dank und Anerkennung für Verdienste um die Reuther Feuerwehr erhielten (von links) Vorsitzender Andreas Hruschka, Johann Zeitler, Herbert Vielgut, Tobias Giehl, Jürgen Grüner und Bürgermeister Werner Prucker. Bild: ang

Laute Lobeshymnen nahmen im Bericht des Feuerwehr-Vorsitzenden Andreas Hruschka bei der Jahreshauptversammlung einen breiten Raum ein. Er bedankte sich zum einen bei der Bevölkerung für die stete Bereitschaft zur Unterstützung, und zum anderen Mitgliedern und Helfern, die dazu beitrugen, einen gut gefüllten Veranstaltungskalender erfolgreich abzuarbeiten.

Das Totengedenken galt besonders dem am 11. September verstorbenen Helmut Knoop, der nicht nur ältestes und eines der langjährigsten Mitglieder, sondern über viele Jahre hinweg auch Zeugwart war. "Die Leute im Dorf sind gerne bereit, uns finanziell zu unterstützen. Das zeigt vor allem das Ergebnis der alljährlichen Haussammlung. Die Besuche unserer Vereinsveranstaltungen sind eher gemischt zu betrachten", meinte Hruschka. Dabei spielte er in erster Linie auf die Stodlkirwa Anfang Oktober mit der Band "Oberpfälzer Boum Express" an. Der Besuch war eher schwach ausgefallen.

Dagegen zeigte sich der Vorsitzende mit der Teilnahme am Maibaumaufstellen oder dem Fischessen zufrieden. Die Weihnachtsfeier hingegen werde immer weniger besucht. Darüber müsse sich die Feuerwehrführung Gedanken machen, sagte Hruschka. Der Vorsitzende hob besonders die Beteiligung an den Jubelfeiern der Nachbarwehren Bernstein und Wetzldorf, sowie an der Einweihung der Thumsenreuther Schießanlage hervor. Besonderer Dank gilt allen, die für Sauberkeit, Ordnung und einen funktionierenden Betriebsablauf im und ums Gerätehaus sorgen.

Reichlich Anerkennung gab es für die beiden Kommandanten samt ihrer aktiven Mannschaft und den Ausbildern des Nachwuchses. Den Bericht des Kassenwartes Markus Giehl, der einen leichten Zugewinn vermelden konnte, bewerteten die Kassenrevisoren positiv und lobten mit einem "Daumen hoch".

Bürgermeister Werner Prucker zeigte sich überrascht über die Rekordzahl von 22 Alarmierungen im letzten Jahr und zollte den Aktiven höchstes Lob. "Nur wer selbst in diesen Aufgaben mitgewirkt hat, weiß, wie viele Stunden an Arbeit, Übungen und Ausbildungen dahinter versteckt sind."

Prucker dankte für die tatkräftige Mithilfe beim Bürgerfest und ermunterte die Verantwortlichen, dass auch im Bereich des zurzeit etwas spärlichen Nachwuchses bestimmt wieder bessere Zeiten kommen werden. Zusammen mit dem Vorsitzenden sprach er einigen Mitgliedern Anerkennung für deren langjährige Treue aus. Johann Zeitler, Herbert Vielgut und Günther Köllner engagieren sich schon 40 Jahre, Tobias Giehl, Jürgen Grüner, Helmut Käß und Andreas Neugirg seit 25 Jahren. Abschließend informierte der Vorsitzende, dass künftig runde Geburtstage von Mitgliedern nur noch nach vorheriger Absprache besucht würden.
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