Spielgemeinschaft gegen demografischen Wandel
Hilfe für Nachwuchs

Wegen des demografischen Wandels kämpfen Fußballvereine in der Nachwuchsarbeit mit Problemen. Der TSV Erbendorf, TSV Reuth, die DJK Falkenberg und die SpVgg Wiesau gehen deshalb künftig einen gemeinsamen Weg. Die Verantwortlichen entschieden sich dabei für eine Spiel- statt einer Jugendfördergemeinschaft, weil für letzteres ein eigener Verein mit Vorstand gegründet werden müsste.

Durch den Zusammenschluss gehen in der nächsten Saison vereinsübergreifend acht Mannschaften der Altersstufen D- bis A-Junioren an den Start. Da alle Teams in der Kreisliga antreten können, ist die Spielgemeinschaft sowohl in der Spitze für leistungsorientierte Spieler als auch in der Breite für fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche bestens aufgestellt. Unter Federführung des TSV Reuth spielen die A-Junioren in der Kreisliga Amberg/Weiden, die erste Mannschaft der B-Junioren trainiert und spielt beim TSV Erbendorf, ein zweites B-Junioren-Team tritt in einer Gruppe dieses Kreises an.

Noch eigenständig


Eine ähnliche Konstellation gibt es bei den C-Junioren, wo die C 1 in Erbendorf Kreisliga spielt und das zweite Team, ebenfalls im Kreis Amberg/Weiden, Falkenberg als Spielort hat. Bei den D-Junioren gehen die Erbendorfer eigenständig an den Start, streben aber auch die Zusammenarbeit an. In dieser Altersgruppe hat die SG Falkenberg/Reuth/Wiesau den Aufstieg geschafft und spielt in der neuen Saison unter der Koordination der DJK Falkenberg im Fußballkreis Marktredwitz/Hof. Darüber hinaus können zwei D-Kleinfeldmannschaften mit den Spielorten Reuth und Wiesau gemeldet werden. Hier erklärten sich die Wiesauer Verantwortlichen bereit, im Kreis Amberg/Weiden anzutreten, weil es im nördlichen Nachbarkreis diese Spielform noch nicht gibt.

Die Jugendleiter der Vereine sind optimistisch, dass die Zusammenarbeit der richtige Schritt im Kampf gegen die demografische Entwicklung sei, immerhin werden etwa 120 Kinder und Jugendliche in den vier Altersbereichen betreut. Die Verantwortlichen würden sich freuen, wenn das Miteinander weitere am Fußball interessierte Nachwuchskicker begeistern würde. Um einen Eindruck von der erfolgreichen Nachwuchsarbeit zu gewinnen, ist jeder bei einem Schnuppertraining willkommen.
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