Bürgerversammlung in Vilshofen
Aus Park- wird Dorfplatz

Politik
Rieden
19.11.2016
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Vilshofen. Schriftliche Anträge hatte es nicht gegeben - aber es gab doch einiges zu besprechen bei der Bürgerversammlung in Vilshofen. Bürgermeister Erwin Geitner gab dabei auch einen Rechenschaftsbericht über das auslaufende Kalenderjahr (Bericht dazu folgt).

Interesse am Breitband


Anfragen der Bürger bezogen sich in Vilshofen insbesondere auf den Ablauf des Breitbandausbaus und auf geplante Hotspot-Standorte. Auch der geplante Umbau am derzeitigen Parkplatz in Vilshofen beim Feuerwehrhaus wurde erläutert. Hier ist beabsichtigt, im kommenden Jahr eine Art Dorfplatz anzulegen. Diese Zusicherung wurde bei der Auflösung des ehemaligen Festplatzes Vilshofen, wo nun das Forstbetriebszentrum der Bayerischen Staatsforsten seinen Sitz im Unteren Vilstal hat, gemacht. Sie soll nun 2017 in die Tat umgesetzt werden.

Vorbild für den Ort


Marktgemeinderat Arthur Flierl würdigte das Engagement eines Anliegers in der Amberger Straße zur Ortsentwicklung in Vilshofen durch die aufwendige Sanierung und Nutzung ehemaliger alter Anwesen sowie die Ansiedlung eines Blumenladens.

Durch derartiges vorbildhaftes Handeln könne dem demografischen Wandel in Ortschaften zumindest etwas entgegengewirkt und zudem das Ortsbild enorm aufgewertet werden. Gegenteiliges finde man beim ehemaligen Gasthaus Peng, Maximilianstraße 2. Hierzu berichtete die Verwaltung, dass der heutige Eigentümer dieses Gebäude im Frühjahr 2017 abreißen lassen wolle.

Erwin Flierl erkundigte sich nach der Entwicklung und der Überwachung der Sprengungen sowie den auferlegten Rekultivierungs-Maßnahmen im ehemaligen Steinbruch in Vilshofen. Diese Themen mussten im damaligen immissionsschutzrechtlichen Verfahren mit dem zuständigen Landratsamt und der Regierung geprüft werden.

Bürgermeister fragt nach


Der in der Bürgerversammlung anwesende Betriebsleiter und Marktgemeinderat Engelbert Müllner wurde hierzu befragt und gab ergänzende Auskünfte. Bürgermeister Erwin Geitner sagte zu, sich in dieser Angelegenheit mit dem Landratsamt ins Benehmen zu setzen.

Im BlickpunktErstmals wurden die Riedener Bürgerversammlungen an einem Ort und Termin zusammengefasst. Bürgermeister Erwin Geitner hatte dies im vergangenen Jahr zur Sprache gebracht und keine Einwände gehört.

Schriftliche Anträge aus der Bevölkerung wurden nicht eingereicht. Stattdessen wurden Anfragen in Vilshofen mündlich vorgetragen und diskutiert.

Geitner nutzte die Gelegenheit zu einem Dank an die vielen ehrenamtlichen Einsätze von Vereinsvertretern, Bürgern und der Helfer vor Ort: Sie alle leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Gemeindeleben. Er würdigte auch die Reservistenkameradschaft: Diese habe bei der Kriegsgräbersammlung eine Spende von rund 383 Euro zusammengetragen. (sam)
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