Rieden will auch Bundes-Förderung
Breitband: Alle Chancen nutzen

Politik
Rieden
27.08.2016
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Aus dem Riedener MarktgemeinderatBürgermeister Erwin Geitner berichtete, dass die Firma Mertel mit dem für heuer geplanten Straßenunterhalt und den Sanierungen fertig ist. Weitere Maßnahmen seien nach Unwetterschäden erforderlich. Der entsprechende Haushaltsansatz von 120 000 Euro sei aber schon verbraucht. Die Räte genehmigten überplanmäßige Ausgaben von 10 000 Euro noch für dieses Jahr. Marktgemeinderat Dieter Teich sprach die Parksituation im Einmündungsbereich zur Kreuther und an der Hirschwalder Straße entlang des Rathaus-Grundstücks an. Da sich die Verhältnisse in der Kreuther Straße durch den vorgesehenen Einbau von Verkehrsinseln demnächst ändern, sollte hier verstärkt auf die Ahndung des Gehwegparkens hingewirkt werden, meinte er.

Ein Dauerthema ist das Parkproblem entlang der Hirschwalder Straße beim Rathaus und der gegenüberliegenden Pizzeria. Da hier oft beidseitig auf Straße und Gehwegen geparkt wird, wurde jüngst ein absolutes Haltverbot angeordnet: Es soll den Rettungsweg freihalten.

Da dies keine Wirkung zeigte, diskutierten die Räte, Edelstahlpfosten auf dem Gehweg einzubauen. Weil dort das Parken grundsätzlich verboten ist, will man es aber erneut mit Halteverboten versuchen: Die Polizei soll diese durchsetzen. (sam)

Der Breitbandausbau war ein wichtiges Thema der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dieses war zwar zuvor schon mehrfach behandelt worden, doch inzwischen hatten sich für die Gemeinde zeitlich positive Entwicklungen in den Förderprogrammen ergeben.

Deshalb wurde der bereits im März getroffene Grundsatzbeschluss jetzt noch einmal nachbehandelt. Die Räte waren sich einig, alle Chancen für eine gute Breitbandversorgung im gesamten Gemeindegebiet zu nutzen. Neben dem bayerischen soll deshalb zusätzlich auch das Förderprogramm des Bundes ausgeschöpft werden. Das macht ein zweistufiges Auswahlverfahren erforderlich.

Zum ersten Bauabschnitt gehören Rieden, Siegenhofen, Vilshofen, Aufheim und Kreuth. Im zweiten Schritt sollen dann auch alle weiteren Gemeindeteile - wie Hammerberg, Ettsdorf, Gattershof, Degelhof, Vilswörth, Fischeröd, Brunnschlag, Reindlhof, Kaermlhof, Hirschof, Schönhof und Taubenbach - mit Glasfaser versorgt werden.

Der erste Teil wird über den Verbund der Hirschwald-Gemeinden noch im Herbst ausgeschrieben, der zweite möglichst schnell danach.

Im Blickpunkt

Auch für die Jahre 2017 bis 2019 beteiligte sich Rieden an der bayernweiten Bündelausschreibung zur Strombeschaffung für kommunale Liegenschaften. Dieses Thema kam in der jüngsten Gemeinderatssitzung zur Sprache.

Ein Vergleich der Ergebnisse (2017 bis 2019 mit denen von 2014 bis 2016) zeigt ein erneutes, deutliches Einsparpotenzial von rund 40 Prozent bei den reinen Energiekosten. Die letzte Bündelausschreibung lieferte bereits eine Ersparnis gegenüber 2009 von rund 42 Prozent.

Rieden mit seinen 54 Abnahmestellen einschließlich des Schulverbands und des Abwasserzweckverbands Unteres Vilstal mit einem Energiebedarf von rund 647 452 kWh/Jahr spart dadurch bei den Energiekosten netto rund 10 000 Euro pro Jahr.

Grundsätzlich soll es aber weiterhin Ziel sein, auch konkret Energie zu sparen: Die jüngste Umrüstung der gesamten Straßenbeleuchtung sowie der Beleuchtung in der Grundschule und im Rathaus auf LED sei ein wesentlicher Schritt in diese Richtung gewesen, sagte Bürgermeister Erwin Geitner im Gemeinderat. (sam)
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