Riedener SPD zieht Bilanz
Keine Hoffnung auf Bad-Zuschuss

SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann (hinten, Zweiter von rechts) gratulierte Vorsitzendem Georg Söldner (vorne, Dritter von links) ebenso wie den weiteren Vorstandsmitglieder Evelin Teich, Josef Spies, Anna Stiegler (vorne, von links), Gerhard Schnabel, Josef Walz und Alexander Reichert (hinten, von links) zur Wahl. Bild: sön
Politik
Rieden
02.05.2016
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"Ein Antrag um Zuschüsse für die Sanierung unseres Freibads, wie in der Versammlung der CSU angesprochen, wird bei der Bayerischen Staatsregierung garantiert auf Ablehnung stoßen": Das sagte 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins im Landgasthof Zum Ochsenwirt. Zuschüsse gebe es nur bei Natur- und Schulbädern. Anträge der SPD-Fraktion auf Finanzhilfe bei der Sanierung von in die Jahre gekommenen Freibädern habe die CSU-Mehrheit im Bayerischen Landtag stets rigoros abgelehnt.

Aschermittwoch abgesagt


Vorsitzender Georg Söldner ging in seinem Rückblick auf die Aktivitäten des Ortsvereins ein. Im Vorjahr habe er beim 35. Politischen Aschermittwoch die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder begrüßt. "Heuer mussten wir die Veranstaltung, bei der die Landtags-Vizepräsidentin Inge Aures sprechen sollte, wegen des Bahnunglücks in Bad Aibling kurzfristig absagen." Söldners Bilanz reichte vom Preisschafkopf bis zum Waffelbacken beim Adventsmarkt.

Im Marktgemeinderat sei wegen der offenen Art des Bürgermeisters das Klima fraktionsübergreifend sehr gut, meinte Söldner. SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann hat da offenbar auf überregionaler Ebene andere Erfahrungen gemacht: "Kraftmeierei, Angstmache, parteipolitischer Populismus und Polemik, wie sie die CSU mit Vorsitzendem Seehofer an der Spitze verbreitet, hilft den Menschen nicht weiter", sagte er. Politische Stabilität sei langfristig das Beste - nicht Politik nach Stimmungslage und Meinungsumfragen.

AfD lässt Maske fallen


Zur AfD sagte Bergmann: "Mit dem geforderten Schießbefehl auf Flüchtlinge an der Grenze hat diese ihre Maske fallen lassen." Perfide sei es, dass sich diese Partei auf die christlich-abendländische Kultur berufe. Forderungen der CSU in der Flüchtlingsfrage nach Transitzonen, Obergrenzen und Grenzzäunen sehe er als politische Luftnummern. Besser wäre es für die CSU als politischer Partner, an Lösungen mitzuarbeiten "als nur durch möglichst lautstarke Parolen Stammtische zu bedienen".

Nach dem Kassenbericht von Anna Stiegler standen Neuwahlen an. Dabei wurde Georg Söldner erneut zum Ortsvorsitzenden gewählt, Evelin Teich und Josef Spies zu seinen Stellvertretern, Anna Stiegler zur Kassiererin und Florian Söldner zum Schriftführer. Beisitzer sind Gerhard Schnabel, Josef Hollweck, Alexander Reichert, Josef Walz und Peter Tschamler. Die Kasse prüfen Alois Flierl und Leonhard Stiegler. Als Delegierte zur Kreiskonferenz wurden Georg Söldner, Evelin Teich und Gerhard Schnabel, zum Unterbezirksparteitag Leonhard Stiegler erkoren.
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