Sanierung des Riedener Campingplatzes
Das Dach bleibt flach

Die Sanierung des Riedener Campingplatzes läuft weiter. Sie war mit weiteren Vergaben jetzt erneut Thema im Gemeinderat. Bild: sam
Politik
Rieden
19.02.2016
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Eigentlich sollte aus dem Flachdach des Sanitärgebäudes auf dem Riedener Campingplatz ein leicht geneigtes werden. Der Marktgemeinderat hat hier nun aber umdisponiert.

In ihrer jüngsten Sitzung haben die Bürgervertreter erneut Bauaufträgen zur laufenden Sanierung der Camping-Gebäude vergeben. Die Arbeiten auf dem gemeindlichen Campingplatz sind seit einigen Monaten im vollem Gange.

Schrittweise vergeben


Dabei werden die jeweils anstehenden Gewerke immer sukzessive vergeben. Aktuell ging es um zuletzt beschränkt ausgeschriebene Tischlerarbeiten und die Photovoltaikanlage. Den Auftrag erhielt das nach den geprüften Vorschlägen jeweils günstigst bietende Unternehmen. Bei den Tischlerarbeiten war dies die Firma Fenstertechnik Weinfurtner & Beringer (Rieden) mit einer Auftragssumme von 16 142,35 Euro.

Mit dem Aufbau einer Photovoltaik-Anlage auf allen Dächern der Campingplatzgebäude mit einer Leistung von 55,2 kWp wurde die Hardy Barth GmbH (Birgland-Schwend) mit einer Angebotssumme von 83 300 Euro betraut.

Nachträge erforderlich


Aus bautechnischen Gründen musste das ursprüngliche Sanierungskonzept bei den Holzbau-, Dachdecker und Spenglerarbeiten geändert werden. Hier sollte eigentlich anstelle des ehemaligen Flachdaches am Sanitärgebäude ein leicht geneigtes Pultdach entstehen. Doch nun soll es bei der bisherigen, flachen Form bleiben - allerdings neu mit einer Folie beschichtet. Die genannten Gewerke erledigen die Firmen Dieter Kohl (Edelsfeld) und Probst (Kümmersbruck/Spenglerarbeiten).

Dazu waren Nachträge nötig. In der Gesamt-Sanierungssumme ergebe sich dadurch jedoch keine Kostensteigerung, betonte Bürgermeister Erwin Geitner.

Das gemeindliche Einvernehmen erhielten Engelbert und Ulrike Müllner für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Geräteschuppen am Kesselberg in Vilshofen. Hierzu hatte es auch schon eine Bauvoranfrage gegeben. Die Bauherrn müssen Auflagen bei der Erschließung erfüllen, da das Grundstück außerhalb des Wohngebietsbereichs Am Kesselberg liegt.

Für die weitere Entwicklung und zur zielgerichteten Erschließung der beiden geplanten Baugebiete in Rieden/Ledereracker und Vilshofen/An der Bahnhofstraße sollten laut Bauamtsleiterin Sabine Müller bald die Straßennamen festgelegt werden.

Der Marktgemeinderat sprach sich für eine Benennung in Bezug auf die vorhandenen Flurnamen aus. Demnach soll die neue Riedener Erschließungsstraße In der Breite heißen, die im Baugebiet Vilshofen Lehmbühl.

Bürgermeister Erwin Geitner plädierte dafür, den Teppich in den vorderen Verwaltungsräumen des Rathauses durch einen anderen Bodenbelag zu ersetzen. Die derzeitigen Böden befinden sich seit dem Neubezug 1990 in den Amtsräumen.

Ohne Gegenstimme genehmigte der Marktgemeinderat die Erneuerung. Der Auftrag wurde an die Riedener Firma Josef Hafenbradl mit einer Angebotssumme von rund 8000 Euro vergeben.

Die Bezuschussung der Aufsichtsstunden 2015 im Freibad Rieden hatte die Wasserwacht-Ortsgruppe Rieden-Kümmersbruck beantragt. Die dafür berechneten 817 Euro wurden in voller Höhe abgesegnet. Das Gremium war der Meinung, die Wasserwachtler leisteten einen wesentlichen Beitrag in der Gewässeraufsicht im Badebetrieb und bei verschiedenen Veranstaltungen. (sam)

Projekt HausnamenOrtsheimatpfleger und Marktgemeinderatsmitglied Hubert Haas erläuterte seinen Kollegen die geplante Einführung von Hausnamen. Zu der Geschichte eines Ortes gehörten auch diese Bezeichnungen, die mit den Bürgern, aber auch mit einem Großteil der Anwesen, tief verbunden sind.

Viele Namen sind laut Haas in Rieden noch erhalten und werden, auch noch benutzt - wenn auch vorwiegend von der älteren Bevölkerung. Da die Bedeutung der Hausnamen heute nicht mehr verstanden wird und damit ihr Sinn verlorengegangen ist, verschwinden diese immer schneller.

Deshalb sei nun beabsichtigt, diese wertvollen Zeugen der örtlichen Kultur zu erhalten, erläuterte Haas: Dazu sei Unterstützung aus der Bevölkerung erforderlich. Demnächst soll es eine Informationsveranstaltung zur näheren Erläuterung des Vorhabens geben. Der genaue Termin werde demnächst festgelegt und dann auch bekanntgegeben. (sam)
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