Bayserische Staatsforsten stolz auf Nachwuchs
Zur Gesellenprüfung ein Preis

Die erfolgreichen Forstwirtgesellen Johannes Ehbauer und Johann Haimerl (hinten, von links) mit ihren beiden Nachfolgern in der Ausbildung, Christof Krammer und Matthias Lanzl, sowie mit Ausbildungsmeister Jonas Hofmann (rechts) und Forstbetriebsleiter Thomas Verron (links). Bild: hfz
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05.09.2016
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Bei der Gesellenprüfung war er drittbester Forstlehrling aus Bayern. Dafür hat Forstwirt Johannes Ehbauer einen Sonderpreis bekommen. Sehr zur Freude der Bayerischen Staatsforsten.

Vilshofen. Hier hat Johannes Ehbauer aus Allmannsfeld bei Ursensollen drei erfolgreiche Lehrjahre absolviert, die er kürzlich mit der Gesellenprüfung an der Waldbauernschule Kelheim beendet hat. Forstbetriebsleiter Thomas Verron beglückwünschte ihn zu seiner herausragenden Leistung mit dem unbefristeten Arbeitsverhältnis bei den Bayerischen Staatsforsten. Verron ist stolz auf das Eigengewächs: Mit Fleiß, Konzentration und guten praktischen Kenntnissen habe Ehbauer den Grundstein für eine Weiterbeschäftigung im Heimatforstbetrieb Burglengenfeld gelegt.

Einsatzleiter Johann Haimerl aus Pertolzhofen war vor zweieinhalb Jahren von der unternehmenseigenen Forsttechnik als Maschinenführer aus Bodenwöhr an den hiesigen Forstbetrieb gekommen. Hier leitet er als Profi die Einsätze externer Unternehmer. Zur Vorbereitung der Waldbestände fehlte ihm lediglich das offizielle fachliche Know-how. Deswegen holte er auf Wunsch des örtlichen Personalrats mit über 50 Jahren die Forstwirtausbildung nach. Von allen Seiteneinsteigern war er als Ältester der Prüfungsbeste. Bemerkenswert ist, dass Haimerl nach der Metzger- und Bürokaufmann-Lehre nun seinen dritten Lehrberuf mit Erfolg abgeschlossen hat: Das hat ihm im Forstbetriebs-Team großen Respekt verschafft. Vor 27 Jahren hat er zudem die Jägerprüfung abgelegt. Universalkräfte wie er sind im Forstbereich sehr gefragt.

Der Forstbetrieb Burglengenfeld bewirtschaftet gut 20 000 Hektar zwischen Regensburg und Nabburg sowie Kastl und Nittenau mit rund 60 Mitarbeitern. Für Nachwuchs ist gesorgt, gerade schließen drei Forstwirtlehrlinge das zweite Jahr ab. Es ist einer der zentralen Ausbildungsbetriebe der Bayerischen Staatsforsten, entsprechend groß ist der Einzugsbereich für neue Aspiranten. Zwei bis drei Lehrlingsstellen werden jährlich im Januar nach einem Auswahltest und einem anschließenden Gespräch vergeben.
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