Bei der zwölften Auflage des Marktsonntags wie in den Vorjahren ein Besucheransturm
Das schöne Wetter gepachtet

„Alles was das Herz begehrt“ gab es auch an den Ständen beim Flohmarkt.
Vermischtes
Rieden
28.09.2016
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"Die ham an Dusl, die Riedener, jed's Johr beim Marktsunntog a so a schön's Wetter." So staunten viele der Besucher, die am Sonntag bis aus der Weidener und Schwandorfer Gegend "ins Goasland zum Futtern und Shoppen" kamen.

Denn auch bei der zwölften Auflage dieses Fests konnten sich Vereine und Fieranten über Sonnenschein und einen Besucheransturm freuen. Die Böllerschützen des Heimatvereins trieben gegen 11 Uhr die Letzten aus den Federn, als der Marktsonntag eröffnet wurde. Zu einem Standkonzert lud anschließend die Blaskapelle St. Georg unter Leitung von Miroslaw Zgrzendek ein. Bei einem zünftigen Frühschoppen konnte man im Löwenwirts-Hof "Weißwürscht zuzeln". Fisch- und Käsesemmeln sowie Brezen hatten Männergesangverein und CSU-Ortsverband im Angebot. Für Bratwürste waren die Vilstalschnupfer, die Narrhallesen für Getränke zuständig.

Ein Besucheransturm


Die Grillsportfreunde freuten sich über einen Besucheransturm, saure Zipfel, aber auch Kaffee, Kuchen "und frisch zog'ne Kücheln" hatte die KAB im Angebot. Auch beim "Löwenwirts-Bäck" gab's Kücheln, Zwetschgendatschi, Zwiebelkuchen und noch mehr Leckeres. Der SPD-Ortsverein lud zu einem oder mehreren Gläsern Wein ein. Viele ließen ihre Küche kalt: Der Bärenwirt hatte Schnitzel mit Kartoffelsalat, Wildragout mit Knödel, Kürbissuppe, aber auch Dotsch mit Apfelmus auf der Karte, während der Bierkönig auf ein breites Angebot an italienischen Speisen setzte.

Stuhlflechter und Drechsler


Am Flohmarkt wurde gefeilscht, gehandelt und auch gekauft. So groß war das Angebot, dass der dafür zuständige Jochen Ernst neben der Hauptstraße auch in der Vilshofener Straße Stände aufbauen ließ. Schmuck, Holz- und Metallarbeiten, Kosmetikartikel, Wolle und allerlei Gestricktes, Seidenschals, Schuhe und auch a fesches G'wand, Gürtel, Taschen jeder Fasson, aber auch Körbe und Besen waren im Angebot der Fieranten. Selbst ein Stuhlflechter und ein Drechsler waren vor Ort. Nicht nur für Hausfrauen wurden praktische Geräte angeboten und vorgeführt. Elektro-Roller und E-Bikes standen für Probefahrten bereit.

Am Nachmittag aber ging es erst so richtig rund: Die Blaskapelle St. Georg spielte noch einmal zum Standkonzert auf. Als Straßenmusikant zog der Paa Fonse mit dem Wagner Bose durch die Gassen. Fürs Kinderschminken waren die Kirwamoidln zuständig und für die Kleinen war Reiten auf einem der zehn Ponys Richtung Fußballplatz und zurück übern Steitzerboch der Renner.

Im Pfarrgarten


Der Heimatverein hatte sich im Pfarrhof ganz auf Kinderbetreuung eingestellt, setzte im Vorverkauf schon Karten für seine Weinachtsaufführungen des Lustspiels "Männer habens auch nicht leicht!" ab. "Hänsel und Gretel 2.0 - mit dem Smartphone durch den Märchenwald" hieß das Stück, bei dem Elke Beer im Pfarrgarten als Erzählerin agierte. Das Nachwuchsorchester war dabei für den musikalischen Part und die Goaslandler für das Spiel mit den Handpuppen zuständig.
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