Faschingszug durch Rieden
Der Fasching vergisst nichts

Vermischtes
Rieden
07.02.2016
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Schon vergessen geglaubt, taucht so manche örtliche Begebenheit plötzlich wieder auf. Und was mancher hinter vorgehaltener Hand tuschelte, kommt jetzt groß raus. Als Motivwagen.

Die Narren waren los beim großen Gaudiwurm, der sich gestern durch die Straßen des Orts wälzte. Einige Tausend Zuschauer, viele kostümiert, drängten sich am Straßenrand. Und es ging Schlag auf Schlag. Der Wagner Max zog mit seiner Goaß dem Zug voran. Prinz Bastian I. mit Prinzessin Valeria I. präsentiertem sich wie das Kinderprinzenpaar Lucas I. und Marie I. und die Tollitäten aus Schmidmühlen Kinderprinz Johannes I. und Prinzessin Sophie I. in schicken Cabrios.

Aller waren wieder da


Riedens Garde aber auch die Riedener und Schmidmühlener Jugend- und Kindergarden erfreute die Zuschauer mit feurigen Austritten. Als Biene-Maja-Truppe waren die Mamas der Riedener Kindergarde mit von der Partie. Ganz auf Thailand abgestellt war der Badcafé-Stammtisch. Die Mädels vom TSV Theuern waren als Panzerknacker, die Riedener Turnerfrauen als Leuchttürme unterwegs und die Goaslandler waren gar mit ihrem vereinseigenen Omnibus gekommen. Die Faschingshochburg erinnerte an ihren vorjährigen Faschingsball mit Riedens Garde und der Hofnarr verkündete: "Zum Glück gab's Bier für den armen Kurt. Die Riedener Garde war schon furt."

Spendable Leut'


Ihr Unwesen trieben auch die Vilshofener Hexen. Sie hatten nicht nur ihren Nachwuchs im Leiterwagerl dabei, sondern auch Verstärkung "durch ganz greisliche Teifl". Vom Prunkwagen des Marktrats gab es neben Süßigkeiten und manch guten Tropfen, Würstl und Brezen. Popkorn, manches Schnapserl oder Bier wurden von den Wägen gereicht, Bonbons und Lollis unters Volk geworfen. Nicht nur Kinder hatten sich schon mit Tragetaschen ausgerüstet.

Dass der 1. FC Rieden, die Kirwaleit und auch Vereine aus Köfering, Zant, Thanheim und Hohenkemnath beim diesem Faschingszug vertreten sind, hat Tradition. Die Blaskapelle St. Georg spielte zünftig auf, traf auch maskiert den richtigen Ton und aus zahlreichen Lautsprechern tönten Faschingsschlager. Danach aber ging's ab in die Wirtshäuser.

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Zum Glück gab's Bier für den armen Kurt. Die Riedener Garde war schon furt.Hofnarr der Riedener Narrhalla
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