Feuerwehr Rieden droht mit Konsequenzen
"Wir lassen uns nicht beschimpfen"

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Rieden
05.03.2016
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"Wir werden es uns nicht mehr bieten lassen, dass unsere Kameraden wie vor kurzem beim Unfall auf der St 2165 beinahe umgefahren und beschimpft werden": Das betonte stellvertretender Kommandant Tobias Haas bei einer Dienstversammlung der Feuerwehr Rieden.

Auch im Auftrag des verhinderten Kommandanten Rainer Salbeck brachte Haas dieses unerfreuliche Thema zur Sprache. Er kündigte angesichts der erwähnten Vorfälle an: "Wer sich so verhält, muss mit Konsequenzen rechnen."

Haas hatte aber auch Erfreulicheres zu vermelden - nämlich, dass die Wehr 50 aktive Mitglieder hat, darunter zwei Frauen und sieben Jugendliche unter 18 Jahren. Auch auf 14 Atemschutzgeräteträger und zwölf Sanitäter könne man bauen.

26 Einsätze im Jahr


26 Einsätze hatten die Riedener im vergangenen Jahr: neun Brandeinsätze, fünf Fehlalarme, acht technische Hilfeleistungen, Türöffnungen und Sicherheitswache. Sechs Kameraden machten die modulare Truppausbildung, vier nahmen an einem Seminar für patientengerechte Unfallrettung teil. Zwei Atemschutzgeräteträger waren beim Verhaltentraining im Brandfall an der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg.

Auch bei Lehrgängen zum Gerätewart, Ausbilder, Gruppenführer, Leiter, Maschinisten und Atemschutzgeräteträger waren die Riedener vertreten. Die Leistungsprüfung "Gruppe im Löscheinsatz" legten 26 Aktive ab. Zu 16 Übungen gesellten sich freiwillige Leistungen wie das Aufstellen des Christbaums. In seinem Bericht verwies Jugendwart Stefan Scharl darauf, dass durch den Übertritt von vier 18-jährigen Anwärtern und einem Neuzugang die Jugendgruppe derzeit acht Mitglieder habe. Weiter berichtete er von Funk- und Einsatzübungen, Übungs- und Gruppenstunden, aber auch von der Teilnahme an örtlichen Kirchen- und Festzügen sowie Vereinsveranstaltungen. Vier Anwärter machten die Leistungsprüfung Stufe 1, je zwei den Wissenstest Stufe 1 und 2 sowie drei Stufe 4. Alfons Eichenseer, Andreas Fischer, Johannes Höfler und Thomas Graf wurden zu Feuerwehrmännern befördert, Stefanie Igl zur Feuerwehrfrau, Sven Ränker, Daniel Malotta und Sebastian Bösl zu Oberfeuerwehrmännern, Stefan Lang und Daniel Kölbl zu Hauptfeuerwehrmännern.

Beachtliche Bilanz


Bürgermeister Erwin Geitner und Altbürgermeister Gotthard Färber gratulierten. "Eine beachtliche Bilanz", fand Kreisbrandinspektor Hubert Blödt.

Für die Bayerischen Staatsforsten als Betroffene dankte Revierleiter Jürgen Färber der Wehr für einen Waldbrandeinsatz.
Wir werden es uns nicht mehr bieten lassen, dass unsere Kameraden wie vor kurzem beim Unfall auf der St 2165 beinahe umgefahren und beschimpft werden.Riedens stellvertretender FFW-Kommandant Tobias Haas
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