Feuerwehr stundenlang bei G.O.N.D. im Einsatz
Nicht nur bei Bränden gefordert

Schwerpunkt der gemeinsamen Übung der Vilshofener und Riedener Wehr an der Kläranlage war das Bergen vermisster und verletzter Personen aus dem verqualmten Dachboden durch die Atemschutzträger. Bild: sön
Vermischtes
Rieden
15.03.2016
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Vilshofen. Bei der Dienstversammlung der Feuerwehr Vilshofen berichtete Kommandant Rudi Beck von insgesamt 18 Einsätzen, die sich in vier technische Hilfeleistungen, neun Brände, eine Sicherheitswache und vier Hilfstätigkeiten gliederten. Dabei seien 190 Feuerwehrler 1697 Stunden im Einsatz gewesen.

So sei neben Sicherheitswachen, Straßensperren und Platzeinweisungen beim Openair G.O.N.D. (43 Feuerwehrdienstleistende mit 1380 Stunden) in Kreuth, auch zu Bränden ausgerückt worden. Beispielsweise in Winbuch, im Hirschwald, zwei Mähdrescher standen in Flammen sowie ein Container in Rieden, eine Personensuche gab es in Siegenhofen und Unterstützung beim Personentransport auf Anforderung durch den Rettungsdienst in Vilshofen. Unzählige Übungen, die Ausbildung zum Digitalfunk, die Teilnahme am Feuerwehrsymposium in Hirschau und die Truppmannausbildung mit den Wehren Rieden, Ensdorf, Thanheim, Pittersberg, Diebis und Wolfsbach hätten von 286 Feuerwehrdienstleistenden weitere 1172 Einsatzstunden erfordert. "So dass von insgesamt 2869 Gesamteinsatzstunden zu bverbuchen waren", erklärte Beck.

Der Dank des Kommandanten galt allen, die die Arbeit der Wehr unterstützten. Besonders hob er Josef und Michael Wallner hervor, die ein Motorola-Handfunkgerät im Wert von 500 Euro spendeten.

Von der Jugendfeuerwehr (sieben Mädchen, vier Buben) berichtete Andreas Preischl, der bei seiner Arbeit von Philipp Geymeier und Jürgen Piller unterstützt wurde. 19 Jugendübungen, so Piller weiter, seien im Zwei-Wochen-Rhythmus abgehalten worden. Erfolgreich war auch die Teilnahme am Wissenstest mit sieben Jugendlichen. Dabei erhielten zwei das bronzene, fünf das silberne Abzeichen und einer die Stufe 4 mit Urkunde. Auch ein Hüttenwochenende gab es.

"Aktuell zählt die Vilshofener Wehr zehn Atemschutzgeräteträger", sagte Gerätewart Thomas Appel. Sieben Wiederholungsübungen in Amberg seien besucht worden, zwei Kameraden waren im Brandhaus Würzburg. Beim Feuer in Winbuch wurden zwei Atemschutzträger eingesetzt und mit der Wehr Rieden gab es eine Probe für den Ernstfall in der Kläranlage. "Die Berichte zeigen viel Einsatz und Engagement", lobte Kreisbrandrat Fredi Weiß auch im Namen von Kreisbrandinspektor Hubert Blödt. Wichtig, so betonte er, sei bei der gesellschaftlichen Entwicklung die Zusammenarbeit der Wehren, wie diese die Kameraden in Vilshofen und Rieden praktizieren.
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