Großer Bahnhof am Feuerwehrgerätehaus , das neue Fahrzeug mit Blumen geschmückt
Segnung des Schlauchwagen SW-KatS

Pfarrer Gottfried Schubach besprengte mit Weihwasser den neuen Schlauchwagen SW-KatS.
Vermischtes
Rieden
17.10.2016
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Sollte im Hirschwald ein Feuer ausbrechen, kommt es zum Einsatz: Die Feuerwehren im Vilstal können jetzt auf ein Spezialfahrzeug zurückgreifen, auf das sie lange gewartet haben.

(sön) Großer Bahnhof vor dem Feuerwehrgerätehaus in Rieden zur Segnung des neuen Schlauchwagen SW-KatS: Die Aktiven aus Rieden und Vilshofen waren in Uniform angetreten, die Errungenschaft mit Blumen geschmückt. "Mit diesem Fahrzeug können wir die Einsatzmöglichkeiten für unsere Wehr, für das untere Vilstal oder im Katastrophenfall auch überregional wesentlich verbessern - ein Gewinn für uns alle", sagte Bürgermeister Erwin Geitner.

Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Rainer Schmid, Fachbearbeiter für Katastrophenschutz am Landratsamt, bezeichnete Geitner als "nicht ganz unschuldig, dass wir heute ein Fahrzeug segnen dürfen, das optimal in das untere Vilstal und auch zu unserer Gemeinde passt". Er blickte zurück auf 2014, als erste Gedanken zur Möglichkeit einer Fahrzeugbeschaffung für den Katastrophenschutz diskutiert wurden - bis zur Nachricht am 17. August, dass ein Fahrzeug auf Abruf zur Verfügung stünde.

Geitners Dank gelte insbesondere den Mitgliedern des Marktgemeinderats, die kurzfristig ihr Einverständnis gegeben hatten, Kommandant Rainer Salbeck und allen Aktiven. Eine Bereicherung für die gesamte Feuerwehr im südlichen Landkreis ist laut Kommandant Rainer Salbeck der Schlauchwagen SW-KatS - "gerade mit unserem großflächigen Waldgebiet, wo eine Löschwasserversorgung auch über lange Schlauchstrecken aufgebaut werden muss".

Kreisbrandrat Fredi Weiß nannte die Segnung "dieses doch ungewöhnlichen Fahrzeugs einen besonderen Tag für die Feuerwehren um unteren Vilstal". Sein Dank galt auch der Bundestagsabgeordneten Barbara Lanzinger, die mit dafür gesorgt hatte, dass eines der drei Bayern zugeteilten Fahrzeuge in den Landkreis kam. Wie ihre Vorredner wünschte die CSU-Politikerin der Wehr, dass dieses Fahrzeug meist nur für Übungen gebraucht werde, bei Einsätzen aber jeder gesund zurückkomme. Nach einem gemeinsam gesungenen "Lobet den Herren" sagte Pfarrer Gottfried Schubach: "Jeder Handwerker weiß, dass gutes Werkzeug die halbe Arbeit ist." So brauche auch die Feuerwehr ihre Geräte, um helfen zu können. Mit einem "Gott zur Ehr und den Nächsten zur Wehr" gratulierte Pfarrer Klaus Eberius zum neuen Fahrzeug und betonte: "Als Bürger möchte ich sagen, wir sind stolz und verlassen uns auf unsere Wehr."
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