Heimatforscher-Projekt des Landkreises
So sehen Kinder ihren Wohnort

Vermischtes
Rieden
29.07.2016
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Am Heimatforscher-Projekt der Kommunalen Jugendarbeit Amberg-Sulzbach hat auch die Grundschule in Rieden teilgenommen. Ziel ist es, Kindern ihre Heimatgemeinde näher zu bringen und Möglichkeiten zu erarbeiten, Wünsche zu äußern.

Hierfür haben die Viertklässler je zwei Unterrichtstage und ihre Gemeinde genauer unter die Lupe genommen. Eine Gruppe erforschte das Ensdorfer Biotop sowie das Kneippbecken des Klosters, eine andere machte schöne und weniger schöne Stellen in Rieden und Ensdorf ausfindig. Außerdem wurden der Schulweg auf seine Verkehrssicherheit geprüft sowie die Geräte der Spielplätze auf ihre Funktionsfähigkeit getestet.

Rieden bekam von den Kindern eine durchgängig positive Bewertung. Die Schüler loben die Natur, das umfangreiche Freizeitangebot für Familien sowie vor allem das Schwimmbad. Das Fazit der Schüler: Es gebe keinen besseren Ort als Rieden.

Auch Ensdorf konnte mit attraktiven Spielplätzen, sehr gepflegten Grünanlagen und der Umweltstation im Kloster punkten. Vor allem am Biotop und dem Kneippbecken halten sich die Kinder gerne auf. Beide Klassen waren begeistert, dass die Gemeinden sehr sauber und gepflegt sind. Zudem gefällt ihnen deren stetige Weiterentwicklung.

Eine Änderung ist den Kindern dennoch sehr wichtig: Auf den Schulwegen gibt es ihrer Ansicht nach kaum sichere Überwege für Fußgänger. Die Autos seien häufig zu schnell unterwegs, so dass es schwierig sei, sicher und zügig in die Schule zu kommen, lautet ihr Fazit.

Zum Abschluss des Projekts lud Schulleiter Rudolf Scheuerer die Bürgermeister Markus Dollacker (Ensdorf) und Erwin Geitner (Rieden) zu einer Präsentation ein. Die Jungen und Mädchen konnten dabei ihre Ergebnisse vorstellen, viele Fragen stellen und Anregungen vorbringen. Begeistert nahmen die beiden Gemeindechefs die Vorschläge entgegen. Sie wollen sich vermehrt um die Verkehrssicherheit und einen sicheren Schulweg bemühen.
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