Jahreshauptversammlung Blaskapelle St. Georg
Im verflixten siebten Jahr

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22.04.2016
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Für seine 28-jährige Tätigkeit im Vorstandsgremium erhielt Johann Haas (rechts) ein Dankeschön vom Vorsitzenden. Bild: sön

"Er hat jetzt sein sechstes Amtsjahr hinter sich und wir kommen nun quasi ins verflixte siebte Jahr unserer Vereinsehe", sagte Vorsitzender Klaus Nemeth augenzwinkernd über Dirigent Miroslaw Zgrzendek. "Aber mittlerweile habe wir uns zusammengerauft."

Zgrzendek sei zu danken, dass er die musikalische Qualität des gesamten Orchesters weiterentwickelt habe. Zuvor aber wurde bei der Jahreshauptversammlung der Blaskapelle St. Georg im Pfarrsaal mit einem Gebet des verstorbenen Ehrendirigenten Peter Feldmeier gedacht. In einem Grußwort lobte zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner die Musiker für ihre vielen Einsätze das Jahr über. Freude am Musizieren, Spaß haben in der Gruppe, das wünschte er ihnen. Die Blaskapelle St. Georg, so Vorsitzender Klaus Nemeth in seinem Rückblick, könne derzeit auf 63 aktive Musiker, (39 im Blasorchester, 33 in der Einzelausbildung, davon neun im Orchester, fünf Blockflötenkinder, fünf in der Früherziehung und im Musikgarten, elf Vorstandsmitglieder und über 170 passive Mitglieder bauen.

41 Auftritte absolviert


Das abgelaufene Jahr sei für die Blaskapelle extern ein erfolgreiches, "intern aber eher ein ruhiges Jahr" gewesen. So zählte man neben 41 musikalischen Auftritten etwa zehn vereinseigene Aktivitäten und 46 wöchentliche Proben. Er erinnerte an die Teilnahme am Faschingszug und die Georgs-Kirchweih mit Standkonzert. Dazu kämen weiter die Auftritte beim Sommer, Pfarrfest, Eröffnung des Vilstalfests, Marktsonntag, das Proben-Wochenende in Kallmünz und das Jahreskonzert. Weiter seien kirchliche Termine wie Fronleichnamsfest, Volkstrauertag, Weihnachtsbasar, Adventskonzert in Siegenhofen, Stodl-Advent sowie die Waldweihnacht zu erwähnen. Vorrangig müsse in Zukunft die Nachwuchswerbung aber auch eine Reorganisation der Vereinsstruktur sein. Die Belastungen für die Musiker neben Beruf, Studium und Schule, fasste Nemeth zusammen, seien enorm. Deshalb gelte sein Dank neben den Vorstandsmitgliedern insbesondere den Musikern, Ausbildern, aktiven Eltern, Pfarrer, Pfarrgemeinderat und dem Marktgemeinderat mit Bürgermeister Erwin Geitner. Rückblicken ließ Dirigent Miroslaw Zgrzendek auch Kritik anklingen. "Warum schaffen es manche nicht pünktlich zur Probe zu kommen?" und "Handys passen nicht zur Probe" monierte der Dirigent, der sich auf ein stärkeres Miteinander konzentrieren will. Finanzminister Adalbert Obermeier konnte trotz hoher Ausgaben einen positiven Kassenstand vorweisen. Zügig ging die von Pfarrer Gottfried Schubach geleitete Neuwahl über die Bühne.

Neuwahlen ohne Einwände


Ohne Gegenstimmen wurden zum Vorsitzenden Klaus Nemeth, zu dessen Stellvertreter Sebastian Zapf, zum Kassier Adalbert Obermeier, zur Schriftführerin Renate Kaluza und zu Beisitzern, deren Zahl auf acht erhöht wurde, Andreas Fischer, Jürgen Graf, Johann Haas, David Meier, Sabine Rüth, Beate Vögele, Stefan Zapf und Miroslaw Zgrzendek, gewählt. Pfarrer Gottfried Schubach gehört ebenfalls dem Vorstand an. Kassenprüfer sind Irmgard Fischer und Karin Gauer. (Leute)
Warum schaffen es manche nicht pünktlich zur Probe zu kommen?Dirigent Miroslaw Zgrzendek
28 Jahre, also seit Gründung der Blaskapelle St. Georg, habe Johann Haas als zweiter Vorsitzender im Vorstandsgremium mitgewirkt, hob Vorsitzender Klaus Nemeth bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim hervor.

Ihrem "Rösslwirts-Hans", Organisator und Betreuer unzähliger Ausflüge und Probenwochenenden, Grillfeste und Schaschlikpfannenfesten, habe die Blaskapelle unendlich viel zu verdanken, sagte Nemeth. "Da Haas, unser Minister für Inner-Riedener Angelegenheiten", stand bei den Neuwahlen nicht mehr als Kandidat zur Verfügung. Als Dankeschön erhielt er eine Keule Serrano-Schinken und eine Magnumflasche Rioja.
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