Vilshofen hält alte Tradition wach
Segen für die Tiere

Zahlreiche Gläubige nahmen an der Tiersegnung am Leonharditag durch Pfarrer Gottfried Schubach (rechts) teil.
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07.11.2016
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Vilshofen. (sön) Am Fest des heiligen Leonhard Pferde, aber auch andere Tiere zu segnen, ist alte Tradition in Vilshofen: Wird der Heilige in der Pfarrei doch stark verehrt, wie am Leonhardaltar in der Pfarrkirche und an der unter der Empore angebrachten Figur des Heiligen zu sehen ist.

Früher seien Tiere lebensnotwendiger, hoher Besitz gewesen, erklärte Pfarrer Gottfried Schubach bei der Segnung auf der Wiese vor dem ehemaligen Kindergarten. Heute seien uns die ihnen als Geschöpfe zukommende Würde, Tierschutz und -wohl wichtig - "denn es sind Lebewesen mit Schmerzempfinden, Gefühlen, Ängsten". Deshalb müsse man sie einfach schützen. Als fragwürdige Exzesse seien Massentierhaltung und Tierexperimente für unsinnige Kosmetika zu sehen. Tiere würdig zu halten, das fordere die christliche Schöpfungsethik. Unsinniges Leid sei dabei unbedingt zu vermeiden.

Für viele Menschen sind Tiere nach Schubachs Worten Begleiter und enge Freunde fürs Leben: Hunde, Katzen, Kaninchen, Vögel, Fische, Amphibien und Pferde. Allen, die Tiere haben, sei viel Freude daran zu wünschen und auch, dass sie keine Schäden oder Unfälle erleiden.

Die Segnung, so betonte der Pfarrer abschließend, sollte bewusst machen, "dass wir letztlich alles Gott verdanken und ihm verantwortlich sind".
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