Als Zimmerer voll im Trend

Die erfolgreichen Junggesellen mit Landrat Franz Löffler, den Vertretern der Berufsschulen sowie der Kreishandwerkerschaften: Besonders hervorgehoben wurden bei der Abschlussfeier die guten Berufsaussichten. Bild: rk
Lokales
Roding
11.08.2015
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Sie haben den Grundstein für einen Beruf mit Zukunft gelegt. Nun erhielten die erfolgreichen Auszubildenden im Zimmererhandwerk ihre Gesellenbriefe. Verbunden wurde dies mit einem optimistischen Ausblick.

Insgesamt 37 Zimmererlehrlinge aus dem Prüfungsbezirk Amberg-Sulzbach, Cham und Schwandorf, darunter auch eine weibliche Auszubildende, haben zum Ende ihrer dreijährigen Ausbildung die Prüfung im Zimmererhandwerk mit Erfolg abgelegt. Im Zuge einer Abschlussfeier in Mitterdorf (Landkreis Cham) bekamen sie ihre Gesellenbriefe und Zeugnisse der Berufsschule überreicht. Sowohl Landrat Franz Löffler als auch der Obermeister der Zimmerer-Innung Cham, Tobias Weber, und Kreishandwerksmeister Helmut Haberl würdigten das überaus gute Abschneiden und die Investitionen in einen Beruf mit besten Zukunftsperspektiven.

Der besondere Baustoff

Obermeister Tobias Weber hob das gute Abschneiden bei der Prüfung hervor. Von 38 Prüflingen haben 37 bestanden und ein sehr gutes Gesamtergebnis erzielt. Der theoretische Teil hatte einen Schnitt von 2,9; die Praktika einen von 2,4. "Das Zimmererhandwerk liegt voll im Trend", betonte Weber und ergänzte: "Immer mehr Bauherren erkennen die Vorteile des Naturbaustoffes Holz und entscheiden sich für ein Haus in Holzbauweise und auch im öffentlichen Bau hat Holz als Baustoff seinen festen Platz eingenommen." Für den Berufsnachweis zeigten sich daher beste Zukunftsperspektiven. Als Zimmerer habe man einen äußerst krisensicheren Beruf erlernt.Die Ausbildung vermittle ein breitgefächertes Berufsbild und neben den handwerklichen Kenntnissen und Fähigkeiten habe auch die Lebenserfahrung zugenommen. Tobias Weber gratulierte zum Abschluss der Ausbildung und dankte neben den Eltern auch den Lehrkräften an der Berufsschule sowie den Ausbildungsbetrieben. "Sie dürfen stolz sein auf ihren Gesellenbrief.

"Das Handwerk hat goldenen Boden", betonte Landrat Franz Löffler in seinem Grußwort. Löffler gratulierte zur Ausbildung und dem sehr guten Ergebnis bei der Prüfung. "Ihr seid Leistungsträger unserer Gesellschaft",so der Sprecher.

Der Landkreischef unterstrich weiter, dass Fachkräfte in Zukunft mehr denn je gebraucht würden, besonders im Handwerk. Nicht unerwähnt lassen wollte er die Möglichkeit der dualen Ausbildung. Diese Kombination sei ein Schlüssel zum Erfolg.

Dass sie auf das Erlernen des Zimmererhandwerks stolz sein dürften, unterstrich Kreishandwerksmeister Helmut Haberl. In den zurückliegenden drei Jahren hätten die jungen Leute gelernt, wie man mit dem wunderbaren Baustoff Holz umgehen müsse. "Holz ist eigentlich zum Verheizen zu schade und ist wunderbar", schwärmte Haberl. Es sei werthaltig und habe eine hervorragende Ökobilanz.

Wachsam bleiben

Studiendirektor Johann Altmann von der Berufsschule Furth im Wald gratulierte zum Abschluss. Altmann dankte den Ausbildungsbetrieben, aber auch den Eltern. "Seid wachsam gegenüber Kollegen, der Natur und Umwelt, aber auch gegenüber den Eltern und den Familien", riet er den jungen Gesellen.

Als Prüfungsbeste geehrt wurden Markus Bauer, Oberaschau, Michael Reitinger, Heinrichskirchen, Daniel Frischholz, Sulzbach-Rosenberg, Andreas Pamler, Altendorf, Stefan Holzer, Waldmünchen-Hocha, Joel Beyer, Pullenreuth, Sebastian Braun, Schwarzenfeld und Kilian Haseneder, Blaibach-Pulling. Für sehr gute Prüfungsleistungen bekamen ferner Markus Bauer, Michael Reitinger, Daniel Frischholz und Andreas Pamler zusätzlich einen Bildungsgutschein der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz über 300 Euro.
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