Geflügelpest in der Oberpfalz
Sperrbezirk bis mindestens Ende Januar

In dem Betrieb im Landkreis Cham waren am Sonntag und Montag 12.900 Legehennen, Enten, Gänsen und Puten getötet worden. Bild: dpa
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Roding
10.12.2015
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Nach dem Auftreten der Geflügelpest in einem Betrieb im oberpfälzischen Roding (Landkreis Cham) bleibt der Sperrbezirk noch mindestens bis Ende Januar bestehen. Derzeit werde untersucht, ob das festgestellte Virus H5N2 aus anderen Betrieben eingeschleppt oder in andere Betriebe weiterverbreitet wurde, sagte der Sprecher des zuständigen Landratsamtes, Friedrich Schuhbauer, am Donnerstag. Sollten die epidemiologischen Untersuchungen negativ sein, müsse das Sperrgebiet von etwa 1000 Metern rund um den Rodinger Hof noch 21 Tage beibehalten werden.

In dem Betrieb waren am Sonntag und Montag 12.900 Legehennen, Enten, Gänsen und Puten getötet worden. Bei einer Routinekontrolle hatte sich zuvor der Verdacht auf eine Geflügelpest - auch Vogelgrippe genannt - ergeben. Nach Laboruntersuchungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem gefundenen H5N2-Virus um einen niedrigpathogenen - also wenig krankmachenden - Erreger handelt. Für Menschen ist dieser Virus völlig ungefährlich, bei Tieren aber ist eine Ansteckung möglich.
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