Etzenricht beendet Pleitenserie

Mit einer hervorragenden Leistung vor der Pause sicherte sich der SV Etzenricht am Sonntagnachmittag in Schierling die volle Punktzahl. Andreas Schimmerer (rechts) erzielte das wichtige dritte Tor. Archivbild: war
Lokales
Schierling
13.10.2014
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Der SV Etzenricht hat seine Negativserie durchbrochen. Nach vier Niederlagen in Folge gab es für die Blau-Schwarzen beim TV Schierling wieder Grund zum Jubeln.

(war) Der SV Etzenricht zeigte sich vor der Pause im Schierlinger Laberstadion in blendender Verfassung. Keine halbe Stunde war gespielt und die Rast-Schützlinge führten mit 3:0. Am Ende stand ein verdienter 3:1-Auswärtssieg bei einem Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Rast hatte die Startelf auf einigen Positionen umgebaut. Für den beruflich verhinderten Stammtorhüter Michael Heisig sprang René Wächter in die Bresche und hielt auch ohne Training tadellos. Ferner war Tobias Plössner von Beginn an dabei und ein Zugewinn, ebenso Thomas Schärtl.

13 Minuten war die Partie alt, als es das erste Mal hinter TV-Keeper Michael Wedanner einschlug. Stephan Herrmann assistierte mit einem wenige Meter hinter der Mittellinie in den Strafraum gezogenen Freistoß. Dieser war perfekt geschlagen und Innenverteidiger Konstantin Graßl per Kopfball zur Stelle. Für den Doppelschlag sorgte wenige Minuten später Martin Pasieka. Wie Slalomstangen umkurvte er von der Spielfeldmitte kommend ein halbes Dutzend Gegenspieler einschließlich dem Torhüter und schloss diese Klasse-Einzelaktion sicher ab.

Gefahr für das Etzenrichter Tor gab es erstmals in Minute 19 nach einem Ballverlust von Klaus Herrmann im Mittelfeld. Schierlings Jakob Grauschopf scheiterte im Nachschuss am aufmerksamen Wächter. Als "Ping-Pong-Tor" muss man das 0:3 beschreiben, über mehrere Kontakte landete der Ball nach einer Ecke hinter der Linie, der Assistent hatte genau aufgepasst. Andreas Schimmerer traf aus der Kurzdistanz. Schierling wirkte bis dahin verunsichert, brachte die sicher stehende Etzenrichter Viererkette kaum in Verlegenheit. TV- Torjäger und Spielertrainer Christan Brandl trat erstmals in der 31. Minute in Form eines abgefälschten Freistoßes in Erscheinung. Wächter war wiederum hellwach zur Stelle.

"Ich bin gespannt, ob wir heute nach dem Wechsel stabiler auftreten. Das ist Kopfsache", sagte SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann in der Pause, denn sowohl gegen den SC Regensburg als auch gegen SV Hutthurm hatte sein Team Pausenführungen verspielt. Unverkennbar steigerten sich die Platzherren nach dem Wechsel und kamen durch Jakob Grauschopf nach knapp einer Stunde zum 1:3. Davon beflügelt, versuchte der TV, allen voran Brandl, das Ergebnis zu verkürzen. Der Spielertrainer deutete seine Gefährlichkeit an (69.), sein Schuss aus acht Metern ging über die Latte. Bei seinem nächsten Versuch (74.) bewahrte SVE-Verteidiger Andreas Müller seinen Club vor einem weiteren Gegentor.

In der Schlussviertelstunde stellte sich auch aufgrund der frisch eingewechselten Leute wieder Ruhe und Sicherheit im Spielsystem des SV Etzenricht ein. "Unsere Mannschaft hat von der Nummer eins bis zu den Einwechselspielern eine engagierten Auftritt geliefert, der Sieg ist verdient", lobte Herrmann das Kollektiv.
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