16 Räuber der "Villa Kunterbunt" überfallen Pfarrhof, Rathaus, Bank und Schule
Hände hoch, Herr Pfarrer!

Mit "Hände hoch, oder wir schießen!" Die kleinen Räuber der "Villa Kunterbunt" kannten keine Gnade und kidnappten den verdutzten Pfarrer Thomas Stohldreier vor dem Pfarrhof. Sie legten ihm eine Fessel um die Beine an und forderten von ihrem Opfer die Herausgabe von Süßem. Bild: du
Lokales
Schirmitz
13.02.2015
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In der Gemeinde waren am Mittwoch die Räuber los. 16 maskierte Buben und Mädchen aus der "Villa Kunterbunt" der Kindertagesstätte zogen mit Leiterin Manuela Scharnagl sowie den Kinderpflegerinnen Silvia Kraus und Sandra Braun mit "Schirmitz helau!" durch den Ort und überfielen nacheinander die Raiffeisenbank, das Rathaus, den Pfarrhof und die Schule. Dabei machten sie fette Beute, die sie in einem Sack verstauten und mitnahmen.

Das erste Ziel der munteren Räuberschar war die Raiffeisenbank. Im Schalterraum verschuf sie sich mit einem Pistolenknall und lauten Helau-Rufen Respekt und stellte sich im Lied als Räuberbande vor, die Schätze suche und großen Hunger habe. Kundenberater Georg Schärtl sowie die Servicekräfte Manuela Weidner und Christian Schramm ließen nicht lange bitten und belohnten den couragierten Auftritt mit Süßigkeiten.

Ein großes Hallo lösten die Kinder der Nachmittagsgruppe auch im Rathaus aus, wo sie von Bürgermeister Ernst Lenk und den Bediensteten der Verwaltungsgemeinschaft im Sitzungssaal empfangen wurden. Bei diesem Überfall machten die jungen Gäste besonders reiche Beute: Sie wurden mit Brezen, Süßigkeiten und Erfrischungsgetränken bestochen.

Mit der Drohung "Das ist ein Überfall. Hände hoch, oder wir schießen!" kidnappten die kleinen frechen Räuber Pfarrer Thomas Stohldreier am Pfarrhof. Zur Sicherheit legten sie ihm auch noch eine Fessel um die Beine an und forderten ihn auf, etwas in ihren Sack zu legen. Dem kam der Geistliche gerne nach. Zum Abschluss der überraschenden Visite sang und tanzte Stohldreier mit den Kleinen sogar das "Fliegerlied".Weitere Überfälle inszenierten die Maschkerer auch noch in der Nachmittagsbetreuung der Schule und in der Allianz-Hauptvertretung bei Heiko Hering, wobei sie ebenfalls Naschereien erbeuteten.
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