Doppelspitze für Kulturkreis

Schriftführerin Jessica Zachareck, Gerda Moser und Dr. Franz Hermann Beckmann als gleichberechtigte Leiter sowie Kassenverwalterin Moni Dobmeier (von links) übernahmen Verantwortung für den Kulturkreis. Bild: du
Lokales
Schirmitz
27.07.2015
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Lange und teilweise auch kontrovers diskutierte der aus neun Personen bestehende Kulturkreis Schirmitz über das künftige Angebot. Der Vorschlag, einen eingetragenen Verein zu gründen, wurde vorerst zurückgestellt.

Dennoch gelang es am Ende, mit Gerda Moser und Dr. Franz Hermann Beckmann eine Doppelspitze zu finden, die sich die Führungsarbeit in Zukunft teilt. Jessica Zachareck stellte sich als Schriftführerin und Moni Dobmeier als Kassenverwalterin zur Verfügung.

Zusätzliches Angebot

Geschickt führte Markus Dobmeier, Leiter der Zukunftswerkstatt, durch das erste Treffen des Kulturkreises im Bürgersaal. Bürgermeister Ernst Lenk und Kartellvorsitzender Karl Balk freuten sich, dass das Gremium Ort und Räumlichkeiten durch ein zusätzliches kulturelles Angebot mit Leben erfüllen will. Beide sagten die Unterstützung der Gemeinde und des Kartells zu. Dobmeier stellte klar, dass der Kulturkreis kein Gegenpart zu den Vereinen sein will. Er sah die künftigen kulturellen Aktionen eher als Ergänzung zum Vereinsangebot an.

Dr. Beckmann wollte grundsätzlich geklärt wissen, ob der Kulturkreis eine lose Vereinigung oder ein rechtlicher Verein sein soll. "Welche Aktionen könne man anbieten, und in welchem Rahmen sollen diese ablaufen?", fragte der Mediziner. Gerda Moser und Wolfgang Ziegler plädierten dafür, dass man die Vereine mit einbinden müsse.

Evelyn Dineiger meinte, dass der Kulturkreis die Verantwortung trage und deshalb ein eingetragener Verein notwendig sei. Ziegler sah Probleme mit dem kulturellen Angebot der Vereine und der Stadtnähe. Er war deshalb dafür, dass der Kulturkreis nicht mehr als höchstens vier Veranstaltungen pro Jahr anbieten sollte. Moni Dobmeier sah sogar nur zwei bis drei Projekte als ausreichend an. "Dann sehe man weiter, wie es läuft. Dazu braucht man nicht gleich einen eingetragenen Verein zu gründen."

Ideen und Anregungen

Bürgermeister und Vorgänger sprachen sich dafür aus, einen Kulturkalender aufzustellen, in den auch Ideen und Anregungen von Vereinen einfließen könnten. Balk: "Der Kulturkreis sollte auf jeden Fall etwas anbieten, was bisher noch nicht da war." In die gleiche Kerbe schlug auch Dineiger.

Büchereileiterin Marieluise Uebelacker brachte einen "Weinleseabend" ins Gespräch, der allgemeine Zustimmung fand. Sitzungsleiter Dobmeier forderte dazu auf, weitere Ideen und Anregungen einzubringen. Das bereitwillig angetretene Führungsquartett will mit den übrigen Kulturkreismitgliedern seine Arbeit nun in einer Sitzung am Mittwoch, 9. September, um 19.30 Uhr im Bürgersaal intensivieren.
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