Einfriedung: Ideen strittig

Der Gemeinderat klärte bei einem Ortstermin mit Landschaftsarchitekt Gottfried Blank (Vierter von links) wichtige Details für die Gestaltung der Außenanlagen am neuen Bauhof an der Ringstraße ab. Strittig blieb die Frage der Einfriedung des Areals. Bild: du
Lokales
Schirmitz
16.04.2015
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Die Gestaltung der Außenanlagen am neuen Bauhof hatte schon in der Gemeinderatssitzung Anfang März für Diskussionen gesorgt. Jetzt klärte das Gremium an Ort und Stelle Details ab. Eine Entscheidung fiel aber nicht.

Unstrittig war bei der Begehung des Areals an der Ringstraße die Planung der Einfahrt zum Bauhofgelände. Die bisher dafür angedeutete Stelle wird ausgebaut und erhält ein elektrisches Zugangstor. Die provisorische Einfahrt wird abgetragen und dem Gelände angepasst, der Platz vor dem Bauhofgebäude gepflastert.

Da auf dem Gelände ein Wertstoffhof integriert wird, muss die Zufahrt für den schweren Lastwagen der Firma Bergler geeignet sein. Das große Entsorgungsauto für die Container hätte entweder in der Ringstraße rückwärts an den Container-Standort anfahren oder im Bauhofgelände umkehren müssen. Nach Rücksprache mit dem Unternehmen schlugen sowohl Bürgermeister Ernst Lenk als auch Landschaftsarchitekt Gottfried Blank nun vor, dass der Lkw von der Gemeindeverbindungsstraße Bechtsrieth kommend in den geteerten Gehweg beim Bayernwerk-Kreuz einfahren soll und so direkt zum Containerplatz gelangen könne. Die Ausfahrt sei dann problemlos über die Ringstraße in Richtung südlicher Ortseingang möglich.

Der Gehweg müsse dafür verbreitert werden, erklärte der Bürgermeister. Das sollen die Gemeindearbeiter erledigen. Nach etwa 20 Metern wird eine Schranke montiert, die nur der Fahrer des Bergler-Lkw öffnen kann. Bei Notfällen kann auch die Feuerwehr den Weg nützen. Außerdem sollen beim Container-Standort Materialboxen für die Bauhofarbeiter untergebracht werden.

Die Gemeinderäte sahen sich auch das zum Kauf vorgesehene Grundstück am Bayernwerk an, das die Gemeinde als Lagerplatz nützen will. Allerdings stehe dafür noch die Zustimmung von Eon aus. Zwei Alternativen gebe es für die Einfriedung des Bauhofgeländes an der Ringweg-Seite. Der Architekt schlug entweder eine etwa zwei Meter hohe Betonmauer vom Gelände des Betriebsgebäudes aus mit aufgesetztem Stabgitterzaun oder eine niedrigere Mauer mit Böschungsbepflanzung und Stabgitterzaun vor.

An diesen Vorschlägen schieden sich erneut die Geister. Die Zahl der Befürworter im Gremium hielt sich für jede Lösung in etwa die Waage. Eine endgültige Entscheidung soll in der nächsten Sitzung fallen.
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