Familie und Freunde trauern um Wolfgang Schikora
Vielseitiger Rektor

Wolfgang Schikora. Bild: du
Lokales
Schirmitz
20.02.2015
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Die Gemeinde beklagt den dritten Todesfall innerhalb einer Woche. Nach Franz Wiese und Barbara Haubner schloss nun am Dienstag Rektor a. D. Wolfgang Schikora aus dem Asternweg 8 nach längerer Krankheit für immer die Augen. Er kam in Gleiwitz in Oberschlesien zur Welt. Über seine Kinder- und Jugendzeit bis zur Eheschließung hat er ein fast 200 Seiten starkes Buch für seine Kinder und Enkel geschrieben.

1945 startete er seine Karriere als Volksschullehrer in Weiding bei Oberviechtach. Dort heiratete er 1953 seine Sophie, ebenfalls eine Lehrerin. Aus der Verbindung gingen zwei Söhne und zwei Töchter hervor. Auch acht Enkel trauern jetzt um den Opa. 1957 kam der Pädagoge nach Weiden an die Sonderschule und wurde schon zwei Jahre später Schulleiter. Das blieb er bis zur Pensionierung 1994. 1967 bauten die Schikoras in Schirmitz.

Der einstige Erzieher spielte Orgel, Klavier, Violine und Bratsche. Sein großes Hobby war das Sammeln und Bauen von Krippenhäuschen, von denen er rund 70 besaß. Große Verdienste hat sich Schikora über 25 Jahre lang als Referent bei Glaubensseminaren und Ehevorbereitungskursen in der nördlichen Oberpfalz erworben. Dafür zeichnete ihn der Bischof mit der Wolfgangs-Medaille aus. Auch im Pfarrgemeinderat war Schikora aktiv. In den letzten Jahren war er auf ambulante Pflege und den Rollstuhl angewiesen.

Aussegnung ist am Samstag, 21. Februar, um 9.30 Uhr im Friedhof, anschließend ist um 10 Uhr Eucharistiefeier in der Pfarrkirche und Beerdigung.
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