Frauenbund freut sich über vier neue Mitglieder - Gemeinschaft auf 145 Damen angewachsen
Heilige Elisabeth als Vorbild

Der Frauenbund nahm Monika Haid, Christa Hornig und Christa Simbeck (vorne, von links) auf. Hinten, von links: Pfarrer Thomas Stohldreier, stellvertretende Vorsitzende Brigitte Schwab, Vorsitzende Waltraud Schwab, Theresia Dobmeier und Pfarrer i.R. Andreas Hanauer. Bild: du
Lokales
Schirmitz
24.11.2014
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Den Gedenktag der heiligen Elisabeth von Thüringen leitete der Katholische Frauenbund mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche ein. Vorsitzende Waltraud Schwab stellte Leben und Wirken der Heiligen vor Augen und bezeichnete sie als Vorbild und Ansporn. In der Feier wurden drei Frauen neu in die Gemeinschaft aufgenommen.

Wie die Vorsitzende informierte, lebte die heilige Elisabeth im 13. Jahrhundert und war eine ungarische Königstochter. Es gab damals große Standesunterschiede zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. Es herrschte Gleichgültigkeit der Wohlhabenden gegenüber Leid und Not der Randgruppen. "Elisabeths Ausstieg aus der gesellschaftlichen Elite war und wäre auch heute noch ein großer Skandal", betonte Schwab. Noch immer sei deshalb die Lebensentscheidung dieser Frau eine Beunruhigung des christlichen Gewissens mit Blick auf Armut, Krankheit, Unrecht und Unfrieden. "Gleichzeitig macht aber das Schauen auf Elisabeth Mut. Sie ist von Liebe getragen, die sie in allen Dimensionen erlebt, gelebt und gegeben hat."

Im Mittelpunkt stand die feierliche Aufnahme von drei neuen Mitgliedern. Pfarrer Thomas Stohldreier beglückwünschte Monika Haid, Christa Hornig und Christa Simbeck zu ihrer Entscheidung, dem Zweigverein Schirmitz beizutreten. Bei der Zeremonie an den Stufen des Altars verpflichtete er die drei Frauen zusammen mit dem Vorstand per Handschlag. Sie erhielten die gesegneten Frauenbund-Nadeln, die Mitgliedsausweise, das Bundesgebet und weiße Rosen. Der vierte Neuzugang, Margit Kispert war beruflich verhindert. Der Frauenbund ist jetzt auf 145 Mitglieder angewachsen.

Der Gottesdienst endete mit dem gemeinsam gesungenen Sankt-Elisabeth-Lied. Danach trafen sich die Frauen zur Agape im Pfarrsaal. Dabei wurde den Gästen Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen serviert.
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