Frauenbund mit Lob überhäuft

Seit 50, 40 und 30 Jahren gehören diese Mitglieder dem Frauenbund Schirmitz an. Sie erhielten vom Vorstand kleine Geschenke. Die Treue für 40 Jahre wurde zusätzlich mit der goldenen Nadel des Diözesanverbandes belohnt. Bilder: du (2)
Lokales
Schirmitz
15.10.2014
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Die Gründungsmitglieder standen im Mittelpunkt des 60-jährigen Bestehens des Katholischen Frauenbunds. Barbara Haubner, Barbara Koller und Erika Ziegler waren am Sonntag im Pfarrsaal Ehrengäste.

Die vierte noch lebende Gründerfrau Frieda Forster fehlte aus gesundheitlichen Gründen. Vorsitzende Waltraud Schwab dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und die Unterstützung bei der Organisation des Festtages. Auch aus den Zweigvereinen Bechtsrieth und St. Josef Weiden nahmen Frauen an der Feier teil. Wolfgang und Sieglinde Ziegler leiteten mit Klavier und Querflöte mit dem Musikstück "Die lächelnde Frau" zur Festansprache der Bezirksvorsitzenden Margit Konze aus Weiden über.

Die Rednerin betonte, dass der Katholische Frauenbund eine Gemeinschaft von Frauen sei, die nicht nebeneinander, sondern miteinander lebten. "Wir wollen christliches Menschsein sichtbar machen. Christus ist unsere Mitte, aus der wir Kraft schöpfen, um füreinander da zu sein." 60 Jahre Frauenbund Schirmitz würden daher 60 Jahre gelebten Glauben und gelebte Gemeinschaft, Aufgeschlossenheit, tätige Nächstenliebe und Einsatz zum Wohl der Allgemeinheit bedeuten. Konze zollte allen Mitgliedern Respekt, die von der Gründung bis heute die Gemeinschaft in vielfältiger Weise unterstützt, geleitet und sich für die Mitmenschen eingesetzt hätten. Im Auftrag des Diösesanverbandes überreichte die Bezirksvorsitzende eine Spende an Vorsitzende Schwab.

Nach dem Mittagessen blätterte Schriftführerin Theresia Dobmeier in der Vereinschronik, wobei sie besonders die große Spendenfreudigkeit des Frauenbundes herausstellte. Das Geld sei bei vielen Aktionen von den Mitgliedern erwirtschaftet worden. Anni Zitzmann gratulierte als Vertreterin des Frauenbundes Bechtsrieth/Trebsau dem Jubelverein mit einem Geschenk. Bürgermeister Ernst Lenk betonte, dass der Verein zum guten Lebensgefühl im Ort beitrage und sich mit großem Engagement für die Mitmenschen sowie den Dienst in der Kirche und in der Gemeinde einsetze. "Es ist bewundernswert und verdient höchste Anerkennung, was beim Frauenbund in den letzten 60 Jahren geleistet wurde." Der Bürgermeister überreichte ebenfalls eine Spende.

Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lenk senior zollte dem Frauenbund Respekt für die Arbeit an vorderster Front in der Pfarrei. Und auch geistlicher Beirat Thomas Stohldreier würdigte die Leistungen der Gemeinschaft. "Die Pfarrei zehrt von den ehrenamtlichen Diensten der Frauen."
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