Fünf Menschen gerettet

Für die Brandbekämpfung mit Strahlrohren pumpten die rund 80 Feuerwehrkräfte auch Wasser über eine etwa 400 Meter lange Schlauchleitung aus der Waldnaab zur Kirche. Bild: du
Lokales
Schirmitz
08.11.2014
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Dieses nächtliche Szenario möchte niemand als Ernstfall erleben. Im Einsatz waren am Donnerstag rund um die Pfarrkirche 80 Feuerwehrleute aus Schirmitz, Pirk, Bechtsrieth, Irchenrieth, Engleshof und Pirkmühle.

Mit zehn Fahrzeugen waren die Retter angerückt, um einen angenommenen Brand im Pfarrsaal und seinen Nebenräumen zu bekämpfen. Die Bergung von fünf vermissten Personen aus den qualmenden Räumen war vorrangiges Ziel.

Die Kirchenstraße sowie An der Kirche waren mit Feuerwehrautos zugeparkt. Beide Straßen waren für den Verkehr gesperrt. Der Schirmitzer Kommandant Bernhard Eckert schickte als Einsatzleiter zunächst Atemschutzträger aus Schirmitz, Irchenrieth, Bechtsrieth und der Constantia Werkfeuerwehr in die Unterkirche, um nach den Vermissten zu suchen. Nacheinander retteten sie fünf Menschen und übergaben sie dem Rettungsdienst.

Der zweite Angriff galt der Wasserversorgung. Sie erfolgte sowohl von Hydranten als auch aus der Naab. Die Pirker bauten mit Unterstützung der Bechtsriether eine 400 Meter lange Schlauchleitung auf von der Entnahmestelle beim Sägewerk Rast bis zur Kirche.

Dort bekämpfte ein Teil der Floriansjünger an der Ostseite und ein anderer Teil an der Westseite der Pfarrkirche Flammen und Rauch. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten klappte die Übung reibungslos.

Als Beobachter verfolgten Kreisbrandinspektor Josef Kres, Kreisbrandmeister Martin List, die Bürgermeister Michael Bauer (Pirk) und Josef Hammer (Irchenrieth) den groß angelegten Test. Der Schirmitzer Rathauschef Ernst Lenk sowie das stellvertretende Gemeindeoberhaupt aus Bechtsrieth, Christian Steiner, waren als Aktive im Einsatz. Natürlich beobachtete auch Pfarrer Thomas Stohldreier als Zuschauer den Einsatz an den ihm anvertrauten Gebäuden. Er lobte ebenso wie Einsatzleiter Eckert, Kres und Bürgermeister Lenk bei der Abschlussbesprechung am Kirchplatz Leistung und Einsatzbereitschaft der Floriansjünger.

Stohldreier war von dem famosen Zusammenspiel der Einsatzkräfte so begeistert, dass er die Hälfte der anschließenden Brotzeit im Gerätehaus spendierte.
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