Funkmast zieht um

Bürgermeister Ernst Lenk (rechts) verfolgte die Aufstellung des neuen Mobilfunkmastens der Telekom auf dem neuen Standort an der Straße nach Bechtsrieth. Der Rathauschef wertet den Umzug als großen Erfolg für die Gemeinde. Bild: du
Lokales
Schirmitz
07.08.2015
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Für einen lauten Aufschrei hatte der Bau des Mobilfunkmastes auf einem Gebäude in der Kirchenstraße vor einigen Jahre gesorgt. Jetzt zieht der Turm weg.

Von einer erfreulichen Lösung für eine ehemals leidiges Thema sprach Bürgermeister Ernst Lenk im Gemeinderat. Durch intensive Bemühungen sei es gelungen, dass der Mobilfunkmast auf einem Anwesen in der Kirchenstraße abgebaut wird. Neuer Standort ist außerhalb des Ortes im Gebiet "Hohe Rainäcker" an der Straße nach Bechtsrieth.

Leistung verbessern

Ende Dezember war die Telekom an die Gemeinde mit der Bitte herangetreten, das Mobilfunknetz zu verbessern und den Mobilfunkmast in der Kirchenstraße aufzurüsten. Das Unternehmen argumentierte mit steigenden Kundenzahlen, Verkehrssteigerungen, neuen Angebote und Qualitätsansprüchen.

Im März 2014 sprach sich der Gemeinderat für eine Verlegung des Mastes außerhalb der Bebauung aus. Lenk: "Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde der verantwortlichen Kommunalbetreuerin Karin Erhardt durch den damaligen Bürgermeister Karl Balk der Standort an der Gemeindeverbindungsstraße Schirmitz-Bechtsrieth, in der Nähe des O2-Mastes, vorgeschlagen."

Weg von den Häusern

Gleich nach seinem Amtsantritt im Mai 2014 habe er die Gespräche mit den Verantwortlichen der Telekom fortgesetzt, sagte der Rathauschef. Der geplante Ausbau des Standorts Kirchenstraße sei verhindert und eine Untersuchung der vorgeschlagenen Fläche außerhalb des Ortes veranlasst worden. "Das erfreuliche Ergebnis war, dass von dort aus durchaus eine vergleichbare Versorgung realisierbar ist."

Das Unternehmen "Deutsche Funkturm" prüfte noch, ob im unmittelbaren Umfeld zu einem bereits bestehenden Antennenträger ein weiterer betrieben werden könne und kam zu einem positiven Ergebnis. Die Grundstückseigentümer waren ebenfalls einverstanden.

Nach Abschluss einer weiteren Prüfung genehmigten schließlich "Deutsche Funkturm" und die Bundesnetzagentur den neuen Standort. Durch Glasfaserkabel ist er mit dem Netz verbunden. Nach Angaben der Telekom werde die neue Technik, um die der Standort Kirchenstraße erweitert werden sollte, jetzt dort verbaut. Die Bauarbeiten für den neuen Mobilfunkmast sind seit einer Woche im Gange. Zuletzt stellte ein Kran den neuen Funkturm auf.

Nach Abschluss aller technischen Einrichtungen wird er voraussichtlich im September in Betrieb genommen. Nach einer Testphase wird der Mast in der Kirchenstraße Ende des Jahres abgeschaltet und abgebaut. Die Gemeinde werde nach Angaben der Telekom mit dem neuen Mobilfunkstandort hervorragend versorgt, teilte Lenk mit. Er sah es als äußerst positiv an, dass nach dem Abbau des Mastens in der Ortschaft weit mehr Wohnqualität geschaffen werde. "Ich freue mich, diesen Erfolg für die Gemeinde bekanntmachen zu dürfen."
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