Gartenbauverein sehen sich prämierten Friedhof an
Stein nur geduldet

Die Teilnehmer an der Bezirksversammlung der Obst- und Gartenbauvereine sahen sich den preisgekrönten Schirmitzer Friedhof an, der von einheitlichen Holzkreuzen dominiert wird. Bild: du
Lokales
Schirmitz
29.10.2015
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Die Teilnehmer der Bezirksversammlung der Obst- und Gartenbauvereine sahen sich den prämierten Friedhof in Schirmitz an. Pfarrer Thomas Stohldreier erklärte, dass der Gottesacker 1936 vom damaligen Pfarrer Johann Baptist Schwindl errichtet worden war. Weil dieser die Überzeugung vertrat, "im Tod sind alle Menschen gleich", sollten auf dem neuen Friedhof alle Gräber gleich aussehen: mit Holzkreuzen, ohne Stein. "Es ist aber geradezu eine Ironie, dass der 1957 verstorbene Pfarrer Schwindl als einziger ein Grabdenkmal aus Stein bekam."

Der Pfarrer erzählte, dass er 1995, als er nach Schirmitz gekommen war bemerkt habe, dass der Gründerwille nicht mehr ganz eingehalten werde. Ab etwa 2005 hätten sich auf den Grabstätten im Areal nach der Aussegnungshalle immer mehr Steingestaltungen eingeschlichen, die geduldet würden
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