Gebührenschock bleibt aus

Lokales
Schirmitz
30.10.2015
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Die Verwaltung hat in Zusammenarbeit mit dem Beamten der Staatlichen Rechnungsprüfungsstelle beim Landratsamt die Entwässerungsbeitrag neu ermittelt. Die letzte Berechnung stammte aus dem Jahr 1994. Unter dem Strich ändert sich an den Gebühren wenig.

Der Gemeinderat hat die Änderung die entsprechenden Beiträge so genehmigt, wie sie VG-Geschäftsstellenleiter Dieter Schobert vorgetragen hatte. Pro Quadratmeter Grundstücksfläche sinken die Kosten von 2,57 Euro auf 1,97 Euro. Je Quadratmeter Geschossfläche steigen sie von 6,85 Euro auf jetzt 9,15 Euro.

"Unter dem Strich hat sich für die Beitragszahler nicht viel geändert", lautete Schoberts Resumee. Er zeigte dies an zwei Beispielen von je 800 und 1000 Quadratmetern Grundstücksfläche auf. Ausdrücklich betonte der Geschäftsstellenleiter, dass der Gebührensatz für die Entwässerung unverändert geblieben sei.

Schobert gab auch den Bericht über die überörtliche Prüfung der Kasse sowie der Jahresrechnungen 2010 bis 2013 der Gemeinde durch die Staatliche Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes bekannt. Mit den Antwortvorschlägen erklärte sich der Gemeinderat einverstanden.

Mehr als 5 Millionen

Ergänzend stellte Schobert heraus, dass die Gemeinde für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen in den drei Jahren insgesamt über 5,3 Millionen Euro ausgegeben habe. Schwerpunkte bildeten die Ausgaben für den Brandschutz durch den Kauf eines Feuerwehrautos LF 20/16, für den Neubau der Kita und des Bauhofes. Weitere Maßnahmen waren der Umbau des Rathauses und beim Straßenbau vor allem die Sanierung der Hauptstraße.

Finanziert wurden die Investitionen zu etwas mehr als der Hälfte aus Eigenmitteln in Form der bereinigten Zuführung vom Verwaltungshaushalt. Dazu kamen Gelder aus der allgemeinen Rücklage.

Des Weiteren standen laut dem Experten Verkaufserlöse und Kapitalrückflüsse sowie Einnahmen aus Beiträgen und sonstigen Entgelten zur Verfügung. An Zuweisungen und Zuschüssen konnte die Kommune rund 1,9 Millionen Euro (35,4 Prozent) verwenden. Außerdem griff man auf einen Ist-Überschuss des Vermögenshaushalts aus dem vorherigen Berichtszeitraum von rund einer Million Euro zurück. Davon wurden aber nur 158 461 Euro herangezogen. Kredite habe man nicht benötigt.

Das Gremium stimmte dem Antrag der SpVgg für das Nachwuchstraining der Fußballer in der Mehrzweckhalle zu. Der Verein muss einen Verantwortlichen für das Auf- und Abschließen der Halle sowie für Ordnung und Sauberkeit benennen.

Gemeinderat und Schulhausmeister Thomas Lindner beklagte, dass in jüngster Zeit vermehrt Hundekot den Bereich um die Grundschule verdrecke. Bürgermeister Ernst Lenk versprach, in einem Rundschreiben an die Vernunft der Hundehalter zu appellieren, die anrüchigen Hinterlassenschaften sofort zu beseitigen. Das Thema wolle er auch in der Bürgerversammlung am 23. November ansprechen.

Adventskonzert und -markt

Außerdem gab der Rathauschef bekannt, dass der Kulturkreis am 20. Dezember im Anschluss an das Adventskonzert in der Pfarrkirche ab 18 Uhr erstmals einen Weihnachtsmarkt auf dem neuen Dorfplatz aufbaut. Der Gemeinderat wird einen Verpflegungsstand übernehmen.
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